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ZDF-Umfrage: Mehrheit in Deutschland wünscht sich Ampel-Koalition – und Scholz als Kanzler

© REUTERS / POOLScholz letzter Termin vor der Bundestagswahl
Scholz letzter Termin vor der Bundestagswahl  - SNA, 1920, 01.10.2021
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Eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP gilt laut der jüngsten Befragung des ZDF-„Politbarometers“ als aussichtsreichstes Bündnis – dem mehr als die Hälfte der deutschen Bürger den Vorzug gibt. Auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz schneidet laut der Umfrage am besten ab.
Für die sogenannte Ampelkoalition würden demnach 59 Prozent der Befragten stimmen. 20 Prozent wiederum fänden ein solches Bündnis schlecht, 19 Prozent wäre das egal. Ein sogenanntes Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP fänden nur 24 Prozent gut und 62 Prozent schlecht. Eine rechnerisch mögliche und von der SPD geführte große Koalition bewerten 22 Prozent mit gut und 60 Prozent mit schlecht.
Als nächsten Bundeskanzler wünschen sich 76 Prozent den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und nur 13 Prozent den Unionskandidaten Armin Laschet. Sogar in der Anhängerschaft der Union sind 49 Prozent für Scholz und nur 39 Prozent für Laschet.
Die SPD war mit 25,7 Prozent als stärkste Partei aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Die Union war auf ihren historischen Tiefstand von 24,1 Prozent abgestürzt.
In der Sonntagsfrage steht die SPD noch besser da als bei der Bundestagswahl. Wenn am nächsten Sonntag bereits wieder gewählt würde, dann käme die SPD demnach auf 28 Prozent. Die Union würde auf 20 Prozent fallen, das ist laut ZDF ihr bisher schlechtester Projektionswert im „Politbarometer“. Die Grünen würden 16 Prozent erreichen, die FDP erhielte 13 Prozent, die AfD zehn Prozent und die Linke fünf Prozent.

Die meisten für Rücktritt Laschets als Parteivorsitzender

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der im ZDF-Politbarometer Befragten sind der Ansicht, dass Laschet als CDU-Vorsitzender zurücktreten sollte, darunter auch 62 Prozent der Unions-Anhänger. Die Hauptschuld am schlechten Abschneiden der Union trägt für 40 Prozent aller Befragten Spitzenkandidat Laschet. Für sieben Prozent sind es vor allem die politischen Inhalte der Partei und 49 Prozent äußerten, es habean beiden gleichermaßen gelegen. In der Anhängerschaft der CDU/CSU wird die Verantwortung dafür noch stärker bei Laschet (65 Prozent) gesehen, fünfProzent nennen die politischen Inhalte und 27 Prozent sagen beides.
Armin Laschet  - SNA, 1920, 27.09.2021
Ringen um Regierungsbildung beginnt – Union gibt nicht auf

Bundestagswahl vom 26. September

Am 26. September 2021 fand in Deutschland die Wahl zum 20. Bundestag statt.
Die SPD hat die Bundestagswahl nach dem vorläufigen Ergebnis gewonnen. Erstmals seit 2002 legte sie wieder zu und kam auf 25,7 Prozent, wie in der Nacht zu Montag auf der Website des Bundeswahlleiters ersichtlich war.
Die CDU/CSU stürzte dagegen nach 16 Jahren Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel mit 24,1 Prozent auf ein Rekordtief. Die Grünen errangen mit 14,8 Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte und wurden drittstärkste Kraft.
Die FDP verbesserte sich auf 11,5 Prozent. Die AfD rutschte mit 10,3 Prozent vom dritten auf den fünften Rang. Die Linke scheiterte mit demütigenden 4,9 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Da sie drei Direktmandate errungen hat, zieht sie trotzdem in Fraktionsstärke in den Bundestag ein.
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