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Herbstwelle kommt: Drosten fordert mehr Impfungen, Großteil der Impfzentren schließt

© CC0 / AhmadArdity / PixabaySpritze (Symbolbild)
Spritze (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.10.2021
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In der Bekämpfung der Corona-Pandemie war das Mantra der letzten Monate: Impfen, impfen, impfen! Angesichts des erwarteten Anstiegs der Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit fordert Virologe Christian Drosten, beim Impfen einen Zahn zuzulegen. Derweil schließen bundesweit die Impfzentren.
Der Virologe Christan Drosten will trotz der relativ geringen Inzidenzwerte keine Entwarnung geben. Stattdessen warnt er vor der kommenden Herbst- und Winterwelle und erwartet einen „exponentiellen Anstieg“ der Corona-Infektionen in der zweiten Oktoberhälfte, wie es auch im vergangenen Jahr gewesen ist. Das sagte der Virologe am Dienstagabend in einem Auszug aus dem Podcast „Coronavirus-Update“ bei NDR-Info. Nun gelte es, alles dran zu setzen, dass sich eine möglichst große Zahl der Ungeimpften für eine Impfung entscheide, denn der Impffortschritt sei unzureichend. 2Die Zahlen sehen übel aus“, so Drosten.
Derweil stellen bundesweit immer mehr Impfzentren den Betrieb ein. Einen entsprechenden Beschluss hatte die Gesundheitsministerkonferenz im Juni gefasst. So haben in Berlin vier der sechs Impfzentren vorzeitig ihre Pforten geschlossen. In Brandenburg sind zum 1. Oktober alle dreizehn Impfzentren geschlossen worden. Wer sich impfen lassen möchte, dem bleibt der Weg zum Haus- oder Betriebsarzt. Darüber hinaus stehen über 1700 ambulant tätige Ärzte und bis zu 35 mobile Impfteams zur Verfügung. Angesichts des ohnehin stockenden Impftempos stoßen die Schließungen auch auf Kritik. So sagte Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VdK, gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“:
"Keine Impfzentren mehr bedeutet weniger Impfangebote. Umso wichtiger sind daher Alternativen: Kommen die Menschen nicht zur Impfung, muss die Impfung eben zu den Menschen kommen."
Gerade sozial benachteiligte und obdachlose Menschen sollten aus ihrer Sicht verstärkt Impfangebote in den Fußgängerzonen, auf Supermarktparkplätzen und Sportplätzen oder vor dem Jobcenter erhalten.
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