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Gespräche über nukleare Rüstungskontrolle mit USA – Russland vermeldet Fortschritt

© SNA / Sergej Gunejew / Zur BilddatenbankGenf (Archivbild)
Genf (Archivbild) - SNA, 1920, 01.10.2021
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In Genf ist die zweite Runde der russisch-US-amerikanischen Gespräche über die atomare Rüstungskontrolle zu Ende gegangen. Die russische Delegation wurde vom Vize-Außenminister, Sergej Rjabkow, geleitet, die US-amerikanische von seiner Amtskollegin, Wendy Sherman. Moskau und Washington haben laut Rjabkow in einigen Fragen einen Fortschritt erzielt.
„Wir haben das gesamte Spektrum von Fragen, die die strategische Stabilität und die Thematik der Rüstungskontrolle in ihrem strategischen Teil betreffen, weiter erörtert. Bei einigen Aspekten hat es Fortschritte gegeben. Obwohl es hauptsächlich die Organisation der weiteren Arbeit betrifft, ist dies trotzdem auch wichtig“, schilderte Rjabkow.
Zudem hätten sich beide Seiten darauf verständigt, zwei Arbeitsgruppen zu bilden, heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums. Die eine werde sich mit Prinzipien und Aufgaben der künftigen Rüstungskontrolle befassen, die andere mit „dem Potenzial der Seiten in diesem Bereich sowie gegenseitigen Handlungen, die eine strategische Wirkung haben können“.
Obwohl beide Seiten in vielen Punkten noch immer weit auseinander lägen, gebe es den Wunsch voranzukommen, so Rjabkow.
Wie der Diplomat weiter betonte, haben Russland und die USA „einen langsamen Fortschritt“ im Bereich der Cybersicherheit erzielt. Dies sei „an und für sich gut“. Erst nach der Aufnahme der Arbeit durch die zwei Arbeitsgruppen würden die Seiten über die nächste Verhandlungsrunde zur strategischen Stabilität entscheiden, sagte der Vize-Außenminister.
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Wie aus dem US-Außenministerium verlautete, sind die Gespräche in Genf „intensiv“ und „substanziell“ gewesen. Zudem bestätigte die Behörde, die Delegationen hätten vereinbart, dass die Arbeitsgruppen ihre Arbeit aufnehmen sollten und anschließend ein weiteres Treffen stattfinden solle.
Die Delegationen Russlands und der USA trafen am Donnerstag in Genf ein, um ihre Gespräche über die atomare Rüstungskontrolle fortzusetzen.
Ende Juli nahmen die Atommächte USA und Russland in der Schweiz die neuen Gespräche auf. Die Verhandlungen waren ein Ergebnis des Treffens von Russlands Präsident Wladimir Putin mit US-Präsident Joe Biden Mitte Juni in Genf. Bei dem eintägigen Treffen ging es um künftige Rüstungskontrolle und Risikominderung. Zuletzt hatten die US-Russland-Beratungen über die strategische Sicherheit im Sommer 2020 stattgefunden.
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