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Vorwurf sexueller Belästigung: Brasiliens Fußball-Verbandschef für 21 Monate gesperrt

© AFP 2021 / NORBERTO DUARTE Der Präsident des brasilianischen Fußball-Verbandes, Rogério Caboclo
 Der Präsident des brasilianischen Fußball-Verbandes, Rogério Caboclo - SNA, 1920, 30.09.2021
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Nach dem Vorwurf der sexuellen Belästigung ist der Präsident des brasilianischen Fußball-Verbandes, Rogério Caboclo, für 21 Monate gesperrt worden.
Die Generalversammlung, die aus den Präsidenten der Regionalverbände besteht, votierte einstimmig dafür, heißt es in einer Mitteilung.
Caboclo war aufgrund der Vorwürfe bereits im Juni, kurz vor dem Beginn der Copa América in Brasilien, auf Entscheidung der Ethikkommission zunächst für 30 Tage suspendiert worden. Die vorläufige Sperre wurde danach bis zur Generalversammlung verlängert.
Er sprach nach dem Urteil vom „größten Putsch gegen einen Präsidenten eines brasilianischen Sportverbandes“. Das Präsidentenamt übernimmt nun bis März 2023 der bisherige Vize, Ednaldo Rodrigues.
Der brasilianische Fernsehsender TV Globo hatte Videos veröffentlicht, in denen Caboclo eine Angestellte unter anderem fragte, ob sie masturbiere. Zudem soll er sie, einen Hundekeks in der Hand haltend, mit dem Wort „Hündin“ zu sich gerufen haben. Der Ethikkommission des Verbandes sollen noch Anzeigen zweier weiterer Mitarbeiterinnen vorliegen.
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Caboclo hatte den Posten seit 2019 inne, er stand zuletzt auch wegen der umstrittenen Verlegung der Copa América in das von der Corona-Pandemie schwer getroffene Brasilien in der Kritik. Seine Suspendierung würde einen Monat vor dem offiziellen Ende seiner Amtszeit auslaufen.
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