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Millionenschaden in Haltern am See: Knapp 240 Meter hohes Windrad bricht zusammen

Windrad (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.09.2021
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Ein neu gebautes, knapp 240 Meter hohes Windrad ist laut Medienberichten in Haltern am See in Nordrhein-Westfalen kurz von seiner Einweihung eingestürzt. Es gibt keine Verletzten. Die Anlage soll rund zwei Millionen Euro gekostet haben. Die Polizei zieht eine Straftat nicht in Betracht.
Wie ein Sprecher des Windkraftbetreibers, der Stadtwerke Haltern, am Donnerstagmorgen an der Einsturzstelle sagte, mache man sich zunächst ein genaues Bild vor Ort und berate dann weitere Schritte.
Nur etwa 20 Meter über dem Boden brach das Windrad ab. Der Turm sackte in sich zusammen und Teile der Flügel krachten in den umliegenden Wald. Beim Einsturz war das Windrad laut Betreiber am Netz. Laut der Feuerwehr war an dem Tag nicht sehr windig. Die Ursache werde noch geklärt.
Obwohl das Windrad bereits vor sechs Monaten in Betrieb genommen wurde, sollte seine offizielle Einweihung an diesem Donnerstag stattfinden. Das Zeremoniell habe sich wegen der Corona-Pandemie verzögert.
Windrad „MySE 16.0-242“ - SNA, 1920, 30.08.2021
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Man habe es zunächst nicht glauben können, sagte Georg Rohlf von der Freiwilligen Feuerwehr Haltern am See am Mittwochabend gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
„Aber als wir hier eingetroffen waren, sah die Lage aus, wie sie jetzt ist: Dieses Windrad ist wirklich so eingestürzt.“
Indes habe ein Augenzeuge eine Kollision mit einem Luftfahrzeug ausschließen können. Die Feuerwehr habe den Wald mit Wärmebildkamera durchsucht. Auch ein Polizeihubschrauber sei im Einsatz gewesen. Sie hätten niemanden gefunden.

Windflauten lassen Ökoenergie im Strommix sinken

2021 hat Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne nur etwa 43 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland abgedeckt – weniger als im Vorjahreszeitraum. Das soll insbesondere an Windrädern an Land und auf See liegen, die laut Energieverbänden deutlich weniger Strom generiert haben als in den ersten drei Quartalen 2020. Im Vorjahr lag der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix bei 48 Prozent.
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