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Treffen hinter geschlossenen Türen: Kreml offenbart Details von Putin-Erdogan-Gesprächen

© SNA / POOL / Zur BilddatenbankTreffen zwischen den Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan
Treffen zwischen den Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan - SNA, 1920, 30.09.2021
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Im russischen Sotschi hat am Mittwoch ein Treffen zwischen den Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, stattgefunden. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete nun die Verhandlungen als „konstruktiv und zur rechten Zeit“ und erläuterte weitere Details zu behandelten Themen.
Die Verhandlungen am Mittwoch hinter geschlossenen Türen dauerten etwa drei Stunden. Medienberichten zufolge behandelten Putin und Erdogan diverse Themen: die Corona-Pandemie, Turkish Stream, die Lage in Syrien und Libyen, Tourismus usw.
„Das waren (…) notwendige und für beide Seiten nützliche Kontakte“, so Peskow am Donnerstag zu den jüngsten Verhandlungen der beiden Staatschefs.
Auf der Agenda standen laut seinen Worten vor allem die bilateralen Beziehungen.

Bilaterale Beziehungen

Behandelt wurden unter anderem der Warenumsatz sowie die Handelskooperation zwischen den beiden Staaten. Russlands Präsident erörterte laut Peskow das Thema der Einschränkungen, die Ankara gegen russische Waren verhängt hat.
„Das sind zusätzliche Einfuhrzölle, die in der Türkei für eine Reihe von Metallurgie-Produkten, Furniersperrholz und Reifen gültig sind“, präzisierte der Kreml-Sprecher.
Im Rahmen der Gespräche wurde auch die Zusammenarbeit im Weltraumbereich, darunter auch die Flugvorbereitung eines türkischen Kosmonauten, erwähnt.
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Regionale Konflikte

Gründlich besprachen die Präsidenten Afghanistan, Libyen, Syrien sowie Bergkarabach. Detailliert erörterten sie die Lage in Syrien:
„Bestätigt wurde das Einhalten der zuvor erzielten Vereinbarungen; es wurde auf die Notwendigkeit ihrer Umsetzung für die Verdrängung von bislang präsenten Terrorelementen aus Idlib, die eine Gefahr darstellen und aggressive Offensivhandlungen gegen die syrische Armee unternehmen können, verwiesen.“

Militärkooperation

Die Seiten diskutierten auch die Lieferungen russischer Komplexe „Triumpf“ an Ankara.
„Sie besprachen eine mögliche weitere Zusammenarbeit in Bezug auf das militär-technische Zusammenwirken sowie eine Fortsetzung und Erweiterung der S-400-Kooperation (…) Erörtert wurde auch die Möglichkeit der Herstellung einiger Bestandteile auf dem türkischen Territorium.“
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