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Nachtnews: Ausweitung von 2G, steigende Heizpreise und Kontroverse um Truppenabzug

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 29.09.2021
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Städte fordern Ausweitung von 2G-Zugangsregeln; Tesla-Genehmigung könnte noch 2021 kommen; Haushalte müssen mit deutlich ansteigenden Kosten rechnen; Afghanistan: Oberste US-Militärs widersprechen Joe Biden; Nordkorea soll neu entwickelte Hyperschallrakete getestet haben; Mexikos Präsident bittet früher Verfolgte um Verzeihung.
SNA präsentiert Ihnen kurz, was in der Nacht zu Mittwoch geschehen ist.

Städte fordern Ausweitung von 2G-Zugangsregeln

Die Städte wünschen sich mehr Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene bei Freizeiteinrichtungen im Herbst und Winter. Dazu sollen laut Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, etwa Kinos, Clubs, Konzerte und Fitnessstudios zählen. Dadurch sollen Infektionen von Kindern verringert und Schließungen von Schulen und Kindern verhindert werden, wenn die Zahlen in der kalten Jahreszeit wieder steigen. Dass sie rasch steigen werden, prognostiziert anhand der aktuellen Entwicklung unter anderem der Virologe Christian Drosten. Dieser rechnet mit der vierten Welle und einem exponentiellen Anstieg zu Mitte Oktober. Die aktuelle Zahl der Neuinfektionen liegt laut Robert-Koch-Institut bei 11.780, die Inzidenz ist auf 61 gestiegen.

Tesla-Genehmigung könnte noch 2021 kommen

Die abschließende Genehmigung der E-Auto-Fabrik von Tesla bei Berlin könnte aus Sicht des Brandenburger Ministerpräsidenten Dietmar Woidke noch dieses Jahr erfolgen.
„Sofern die Anhörung gut läuft und die Einwendungen, die gekommen sind, gut abgearbeitet werden, halte ich es für möglich, dass die Entscheidung über die Genehmigung noch in diesem Jahr kommen wird“, so Woidke gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Ursprünglich wollte Tesla schon im Juli 2021 mit der Produktion von Elektrofahrzeugen beginnen. Da das Unternehmen seinen Antrag aber um eine Batteriefabrik ergänzte, hat sich die Genehmigung verschoben. Umweltschützer und Wasserverbände sehen mögliche Probleme mit dem Grundwasser durch den erhöhten Wasserverbrauch in der Batterieproduktion.
Tesla-Logo auf einem Modell X - SNA, 1920, 28.09.2021
Kommt bald Tesla-Kleidung auf den Markt? Firma registriert eigene Modemarke

Haushalte müssen mit deutlich ansteigenden Kosten rechnen

Nach einer ersten Prognose erwarten viele deutsche Haushalte deutlich höhere Heizkosten in diesem Jahr. Ursachen sind steigende Energiepreise, kühleres Wetter als im Vorjahr und der neu eingeführte CO2-Preis. Im Schnitt sollen laut der gemeinnützige Beratungsgesellschaft dadurch bei Häusern mit Erdgas-Heizung die Kosten um 13 Prozent ansteigen. Bei Häusern mit Ölheizung beläuft sich sogar die Rechnung auf 44 Prozent höhere Kosten. Heizen mit Fernwärme, Wärmepumpen und Holzpellets dagegen wird voraussichtlich im einstelligen Prozentbereich ansteigen.

Afghanistan: Oberste US-Militärs widersprechen Joe Biden

In einer Anhörung im US-Senat haben am Dienstag Generalstabschef Mark Milley und General Kenneth McKenzie Angaben des US-Präsidenten Joe Biden zum Truppenabzug in Afghanistan widersprochen. Biden hatte Mitte August, nachdem Kabul gefallen war, gegenüber dem US-Sender ABC erklärt, ihm habe „niemand“ seiner Militärberater empfohlen 2500 Soldaten in Afghanistan zu lassen. Milley und McKenzie gaben dagegen an, sie hätten es damals persönlich besser gehalten, 2500 Soldaten in Afghanistan zu lassen. Seine persönliche Einschätzung sei auch in seine Empfehlung an den Präsidenten geflossen, erklärte McKenzie. Auch Milley will bereits im Herbst 2020 vor einem zu schnellen Truppenabzug gewarnt haben.
Eine Sendung über den Start eines nordkoreanischen Raketen - SNA, 1920, 28.09.2021
Seoul: Nordkorea feuert Kurzstreckenrakete in Richtung Osten ab

Nordkorea soll neu entwickelt Hyperschallrakete getestet haben

Nach dem Abschuss einer Kurzstreckenrakete vom Dienstag hat Nordkorea nun erklärt, dass die getestete Waffe eine sogenannte Hyperschallrakete gewesen sei. Das berichteten nordkoreanische und südkoreanische Medien am Mittwoch. Die neue Rakete sei für die Selbstverteidigung des Landes von strategischer Bedeutung, hieß es. Ende 2019 hatte Kim Jong Un, Parteiführer der Volksrepublik, eine neue strategische Waffe angekündigt. Als „Hyperschall“ bezeichnet man Geschwindigkeiten über Mach Fünf, also über der fünffachen Schallgeschwindigkeit. Diese sollen Raketenabwehrsysteme durchbrechen können.

Mexikos Präsident bittet frühere Verfolgte um Verzeihung

Der mexikanische Präsident hat sich am Dienstag bei den Yaqui für frühere Verbrechen des Staates an ihnen entschuldigt und ihnen 2900 Hektar Land zurückgegeben sowie Wassernutzungsrechte zugesichert. Der Stamm war für seinen aufopferungsvollen Widerstand der spanischen Eroberer im 17. Jahrhundert berühmt. Ende des 19. bis Anfang der 20. Jahrhunderts wurden die Yaqui in Mexiko verfolgt, verloren ihr Land und viele landeten in der Versklavung.
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