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„Querdenker“-Schule: Behörden finden keine Infos zu Betreiber-Stiftung

© CC0 / coyot / PixabaySchüler (Symbolbild)
Schüler (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.09.2021
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Letzte Woche ist eine illegale Schule mit mutmaßlichem Querdenker-Hintergrund im Landkreis Rosenheim geschlossen worden. Sie soll von einer Stiftung nach russischem Recht getragen worden sein. Die Regierung von Oberbayern prüft seitdem dagegen ein Verfahren, doch bis heute bleibt die Existenz der Stiftung unklar.
„Wir konnten bisher nirgendwo verifizieren, dass es die Stiftung so gibt“, sagte der Sprecher der Regierung von Oberbayern, Wolfgang Rupp, am Mittwoch.
Dafür, dass die Bildungseinrichtung dem russischem Recht unterliege, seien keine belastbaren Hinweise gefunden worden. Auch zu der Stiftung unter dem Namen „Freiheit braucht Mut“ ist laut Rupp im deutschen Stiftungsregister nichts registriert.
Die Initiatoren des illegalen Schulbetriebs hielten sich bisher an das behördliche Verbot. „Für uns ist erfreulich, dass der Schulbetrieb eingestellt ist“, sagte Rupp. „Insoweit sind rechtmäßige Zustände wieder hergestellt.“
Am vergangenen Mittwoch hatten die Regierung von Oberbayern und das Landratsamt Rosenheim den Betrieb der Schule mit sofortiger Wirkung untersagt. Gleichzeitig wurde einer Person die Tätigkeit als Leitung und als Lehrkraft in dieser Einrichtung verboten. Rund 50 Kinder waren dort unterrichtet worden.
Klasse (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.09.2021
„Reichsbürgertypisches Denkmuster“: Oberbayern prüft Verfahren gegen illegale Schule
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