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Löschung von RT-Kanälen: Russland sieht UNESCO gefordert

© AP Photo / Francois MoriUnesco (Logo)
Unesco (Logo) - SNA, 1920, 29.09.2021
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Russlands ständige Vertretung bei der UNESCO ruft die Organisation dazu auf, unverzüglich auf die Löschung zweier YouTube-Kanäle des deutschsprachigen TV-Senders RT DE zu reagieren. Nach Darstellung der russischen Diplomaten ist die Löschung eine eklatante Form der Zensur.
Die russischen UNESCO-Gesandten verurteilen das Vorgehen von YouTube aufs Schärfste und rufen die Kulturorganisation der Vereinten Nationen zum Handeln auf: „Wir appellieren an die UNESCO, unverzüglich auf den empörenden Akt der Zensur und auf die Unterdrückung der Freiheit der Meinungsäußerung … zu reagieren“, heißt es in einer Twitter-Botschaft der ständigen Vertretung.
Man behalte sich das Recht vor, die Löschung der RT-Kanäle in der Sitzung des Exekutivrates der UNESCO zum Thema zu machen, denn YouTube verfolge hier offenbar das Ziel, den Zugang zu Informationen einzuschränken. „Wir sind der Meinung, die deutsche Öffentlichkeit hat das Recht, dies zu erfahren.“
YouTube hatte die deutschsprachigen Kanäle von RT – RT DE und „Der fehlende Part“ – am Dienstag gesperrt und als Begründung einen angeblichen Verstoß des TV-Senders gegen die Nutzungsrichtlinien der Internetplattform herangezogen. Die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan teilte mit, YouTube habe die beiden Kanäle unwiederbringlich gelöscht.
Die russische Medienaufsicht Roskomnadsor hat Google als YouTube-Eigentümer eine Geldstrafe angedroht, sollten die RT-Kanäle gesperrt bleiben. Aus dem Kreml hieß es, die Löschung der Kanäle verstoße gegen russisches Recht. Das Vorgehen von YouTube lasse neben Zensur auch die Behinderung der Pressetätigkeit erkennen.
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