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Wahllokal in NRW verwehrt Frau mit Kopftuch Zutritt – nach Beschwerde darf sie doch abstimmen

© CC0 / JosvdV / PixabayFrauen mit Kopftüchern (Symbolbild)
Frauen mit Kopftüchern (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.09.2021
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In Bergheim-Kenten ist es bei der Bundestagswahl zu einem peinlichen Vorfall gekommen: Eine Wahlhelferin wies eine Frau mit Kopftuch und Mundschutz zunächst von dem Wahllokal ab. Dies geht aus einer Pressemitteilung auf der Webseite der Kreisstadt Bergheim am Dienstag hervor.
Eine Wahlhelferin im Wahllokal in der Astrid-Lindgren-Schule verwehrte demnach der Frau das Wahlrecht und begründete es mit dem Verhüllungsverbot. Die betroffene Frau beschwerte sich bei der Wahlleitung, wonach das Wahllokal eine entsprechende Anweisung aus dem Rathaus bekam. Dann konnte die Frau ihren Wahlzettel doch erhalten und ihre Stimme abgeben.
Die Stadtverwaltung verfasste eine schriftliche Entschuldigung, der Bürgermeister Volker Mießeler telefonierte mit der Frau sogar und organisierte ein persönliches Treffen im Rathaus, das später in der Woche abgehalten wird.
Die Wahlleitung ermittelte den Fall und kam zu dem Schluss, dass kein islamophober, rassistischer oder diskriminierender Hintergrund zu dem Vorfall bestätigt werden konnte.
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