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Kraftstoffkrise in Großbritannien: Regierung mobilisiert Militärs

© CC0 / IADE-Michoko / PixabayTankstelle (Symbolbild)
Tankstelle (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.09.2021
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Die britische Regierung hat im Rahmen ihrer Reaktion auf die Kraftstoffkrise das Militär in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums für Wirtschaft, Energie und Industrie am Montag mit.
„Die Tanklasterfahrer der britischen Armee werden in Bereitschaftszustand gebracht, um bei Bedarf eingesetzt zu werden und Kraftstoff dorthin zu bringen, wo er am meisten gebraucht wird, und um weiterhin abzusichern, dass die Kraftstoffversorgung stabil bleibt“, betont das Ministerium.
Demnach werden die Einsatzkräfte vor dem Einsatz speziell geschult, was ihnen ermöglicht, „nahtlos mit der Industrie zusammenzuarbeiten, um den Druck in der Lieferkette zu bewältigen“.
Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sagte zudem, dass die Vertreter der Streitkräfte bereit seien, den Transportdruck dort zu lindern, wo er am meisten zu spüren sei. Aus diesem Grund sei die verstärkte Bereitschaft der Streitkräfte angeordnet worden, um bei Bedarf reagieren zu können, betonte Wallace.
Die Speditionsbranche sagt, dass dem Vereinigten Königreich aufgrund eines aufeinander Zusammenkommens von Faktoren, darunter Coronavirus-Pandemie und Abwanderung ausländischer Arbeitnehmer, rund 100.000 Lkw-Fahrer fehlen. Die Einwanderungsbestimmungen nach dem Brexit bedeuten, dass EU-Bürger nicht mehr visumfrei in Großbritannien leben und arbeiten können. Jetzt hat das Vereinigte Königreich mit den Folgen zu kämpfen.
Die konservative Regierung des Vereinigten Königreichs hatte am Samstag angekündigt, dass sie für die ausländischen Lkw-Fahrer 5000 Notfallvisa ausstellen werde, um Weihnachten ohne Truthahn oder Spielzeug für viele Familien zu verhindern.
Die Fahrerlizenzen der Lkw-Fahrer wurden ebenfalls verlängert.
Das Problem des Lkw-Fahrer-Defizits führte in Großbritannien zu leeren Supermarktregalen, wo sogar Brot und andere grundlegende Lebensmittel fehlten, und geschlossenen Zapfsäulen. Der Umweltminister George Eustice machte das Verbraucherverhalten für die Probleme verantwortlich. Ihm zufolge kaufen die Menschen das Benzin, das sie nicht brauchen.
„Es gibt keinen Mangel an Kraftstoff. Die Ursache für diese aktuellen Probleme ist diese Panik-Kaufepisode, und das Wichtigste ist, dass die Leute anfangen, Benzin zu kaufen, wie sie es normalerweise tun würden.
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Große Kraftstofffirmen, darunter BP, Shell und Esso erklärten jedoch, dass die Gasnachfrage „in den kommenden Tagen auf ihr normales Niveau zurückkehren“ werde.
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