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Von unterirdischen Türmen bis hin zu Fröhlichem Friedhof: Top-7 der Ostsee-Alternativen – Fotos

CC BY-SA 3.0 / Stijn van Dongen / Wikimedia CommonsBlick vom Boden des Brunnens im Regaleira-Palast, Portugal
Blick vom Boden des Brunnens im Regaleira-Palast, Portugal - SNA, 1920, 27.09.2021
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Laut Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) war auch im Jahr 2021 die Ostsee das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen. Zum Welttourismustag, der am 27. September begangen wird, haben wir eine Auflistung von ungewöhnlichen Reiseziel-Alternativen vorbereitet, die kaum jemanden gleichgültig lassen werden.
Fast jeder zehnte Deutsche (9,6 Prozent) hat angegeben, in den letzten zwölf Monaten an der Ostsee Urlaub gemacht zu haben, geht aus den Angaben der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) hervor. Ins Ausland sind die Deutschen am häufigsten nach Österreich (7,5 Prozent) sowie nach Spanien (7,0 Prozent) gefahren. 42,9 Prozent der Befragten haben derweil keine Urlaubsreise in den letzten 12 Monaten unternommen.
Zum Welttourismustag präsentieren wir Ihnen sieben ungewöhnliche Reiseziele aus der ganzen Welt, die Alternativen zu traditionellen Urlaubsorten der Deutschen sein können.

1. Regenbogen-Dorf in Taichung, Taiwan

Dieses farbenfrohe Regenbogen-Dorf befindet sich in Taichung auf Taiwan und besteht aus Dutzenden bunt bemalten Häusern und ebenso schönen Straßen. Dieser auffällige Look der Siedlung ist dank seinem einzigen Bewohner entstanden. Der 1924 geborene Huang Yong Fu wollte das ehemalige Militärdorf vor dem Abriss schützen und bemalte die Häuser bunt mit taiwanesischen Motiven.

2. Muschelgrotte bei Margate, Großbritannien

Diese Höhle liegt in der Umgebung der englischen Stadt Margate in der Grafschaft Kent. Sie wurde 1835 entdeckt und war sofort in aller Munde. Die Muschelgrotte (Shell Grotto) ist mit Ornamenten aus mehr als 4,6 Millionen Muschelschalen dekoriert. Die Mosaike bedecken die 2000 Quadratmeter große Fläche. Bis heute bleibt unbekannt, wer, wozu und wie das gemacht hat.

3. Unterirdische Türme im Regaleira Palast, Portugal

Der Regaleira-Palast (Quinta de Regaleira) in der portugiesischen Stadt Sintra zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. Durch seine Umgebung kann man stundenlang spazieren gehen und dieSeen, Grotten, Brücken, Tunnel und verschiedenen Bauten mit zahlreichen mysteriösen Symbolen der Freimauerei bewundern. Dort befinden sich auch zwei Brunnen, die eigentlich unterirdische Türme mit spiralförmigen Treppen sind. Laut Legenden wurden diese von den Anhängern der Freimauerei für Einweihungszeremonien benutzt und sollten neun Höllenkreise symbolisieren.
CC BY-SA 3.0 / Stijn van Dongen / Wikimedia CommonsBlick vom Boden des Brunnens im Regaleira-Palast, Portugal
Blick vom Boden des Brunnens im Regaleira-Palast, Portugal - SNA, 1920, 27.09.2021
Blick vom Boden des Brunnens im Regaleira-Palast, Portugal

4. „Mondkrater“ im Schutzgebiet von Idaho, USA

Die „Mondkrater“ kann man im gleichnamigen Schutzgebiet, dem Craters of the Moon National Monument, im US-Bundesstaat Idaho besichtigen. Das Gebiet besteht dort aus großflächigen erkalteten Lavaströmen und mehreren Schlackenkegeln. Laut Wissenschaftlern begann dort die bisher letzte Phase vulkanischer Aktivität vor etwa 15.000 Jahren. Der letzte Ausbruch liegt etwa 2000 Jahre zurück. Eine interessante Tatsache aus der Geschichte der Weltraumeroberung seitens der Menschheit: dieses Gebiet wurde von den Astronauten im Rahmen des Apollo-Programms für das Training genutzt.
Pahoehoe-Lavastrom - SNA, 1920, 27.09.2021
Pahoehoe-Lavastrom

5. Lebende Brücken bei Cherrapunji, Indien

Bei der kleinen Stadt Cherrapunji im nordostindischen Bundesstaat Meghalaya kann man eine Alternative zu den gewöhnlichen Holz-, Metall- oder Betonbrücken bewundern. Die sogenannten Lebenden Brücken sind wohl die umweltfreundlichste Version eines solchen Bauwerkes, die man sich nur vorstellen kann.
CC BY-SA 4.0 / Kiranjit / Wikimedia Commons (cropped a photo)Lebende Brücke in der Umgebung von Meghalaya, Indien
Lebende Brücke in der Umgebung von Meghalaya, Indien - SNA, 1920, 27.09.2021
Lebende Brücke in der Umgebung von Meghalaya, Indien
Die pflanzlichen Brücken bei Cherrapunji werden von einem Stamm des indischen Volks Khasi aus den Luftwurzeln des Gummibaumes gebaut und gepflegt. Diese Region ist durch ihr durchaus nassesKlima bekannt – die halbjährige Regenzeit wird dort von heftigen Stürmen begleitet. Darüber hinaus kommen vor Ort Erdbeben ziemlich häufig vor, deswegen eignen sich dort nur flexible Bauwerke. Und gerade über diese Eigenschaft verfügen ja solche Lebenden Brücken.

6. Wat Rong Khun in der Provinz Chiang Rai, Thailand

War Rong Khun ist ein privates Kunstwerk, das in der Nähe der nordthailändischen Provinz Chiang Rai liegt. Auf den ersten Blick sieht es wie ein buddhistischer Tempel aus, ist aber nicht bunt sondern weiß und verbindet Elemente aus verschiedenen Kulturen und Epochen. Wegen der weißen Farbe ähnelt das Bauwerk einem Eispalast.
Es wurde vor relativ kurzer Zeit errichtet, nämlich im Jahr 1997. Der Weg zum Tempel soll einen Weg von der Hölle zum Himmel symbolisieren und führt durch Dutzende von steinernen Händen, die Versuchungen und Zweifel darstellen. Der Tempel soll laut dem Konzept ein Gefühl von Surrealismus vermitteln, um das spirituelle Erlebnis der Besucher zu steigern.
CC BY-SA 3.0 / Media lib / Wikimedia CommonsAusschnitt aus der Höllendarstellung im Tempel Wat Rong Khun in der Provinz Chiang Rai, Thailand
Ausschnitt aus der Höllendarstellung im Tempel Wat Rong Khun in der Provinz Chiang Rai, Thailand - SNA, 1920, 27.09.2021
Ausschnitt aus der Höllendarstellung im Tempel Wat Rong Khun in der Provinz Chiang Rai, Thailand

7. Fröhlicher Friedhof in Săpânța, Rumänien

In der nordrumänischen Gemeinde Săpânța scheint das fröhliche Leben selbst nach dem Tod nicht zu enden, denn dieser Ort ist durch seinen Fröhlichen Friedhof berühmt. Dort ist es üblich, auf leuchtend blauen Grabsteinen im karikierten Stil abzubilden, was der Verstorbene noch zu Lebzeiten tat.
CC BY-SA 4.0 / Avramescu Marius / Wikimedia Commons (cropped a photo)Ein Kreuz im Fröhlicher Friedhof in Săpânța, Rumänien
Ein Kreuz im Fröhlicher Friedhof in Săpânța, Rumänien - SNA, 1920, 27.09.2021
Ein Kreuz im Fröhlicher Friedhof in Săpânța, Rumänien
Auf die Idee kam einst der 1908 geborene örtliche Künstler Stan Ioan Pătraș. Über Jahrzehnte verzierte er die Grabsteine mit handgemalten Bildern sowie mit Versen zum Leben der Verstorbenen. Mehr als vier Jahrzehnte sind nun nach dem Tod von Pătraș vergangen, aber die Sitte, die Grabsteine fröhlich zu gestalten, lebt dort weiter und der Fröhliche Friedhof ist weit über Rumäniens Grenzen hinaus bekannt geworden.
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