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Unionspolitiker aus Südwesten wollen Wechsel an Parteispitze

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHCDU-Chef Armin Laschet bei der Pressekonferenz am 27. September 2021
CDU-Chef Armin Laschet bei der Pressekonferenz am 27. September 2021 - SNA, 1920, 27.09.2021
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Unionsabgeordnete aus Baden-Württemberg haben am Montag den Kurs der Bundespartei kritisiert und einen Parteispitzenwechsel angeregt.
„Mir fehlt jede Fantasie, wie Laschet die für eine neue Regierung notwendige Aufbruchsstimmung erzeugen will“, sagte der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich der „Stuttgarter Zeitung“. Zuerst müsse allerdings die Wahlniederlage aufgearbeitet werden.
Auch die Ulmer Abgeordnete Ronja Kemmer plädierte für einen Wechsel. Nach ihrer Auffassung soll es sich um einen „echten Generationenwechsel“ handeln. Des weiteren solle die Partei geschlossener agieren.
Die Versuche der Union, dringend eine Jamaika-Koalition zu bilden, gerieten ebenfalls in Kritik. „Wir als Union müssen anerkennen, dass die SPD die Wahl gewonnen hat und den ersten Regierungsbildungsversuch starten darf. Parallelverhandlungen über Jamaika sollte es nicht geben, sondern erst dann, wenn eine Ampel nicht zustande kommt“, sagte der Böblinger Abgeordnete Marc Biadacz. „Unabhängig davon muss sich jetzt jeder in der Union selbst hinterfragen, ob er der nach diesem Ergebnis überfälligen Erneuerung im Weg steht.“
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist seit Januar 2021 Parteichef der CDU. Er erhielt bei der Briefwahl der CDU-Parteitagsdelegierten 83,35 Prozent der Stimmen. Im April wurde er zum Kanzlerkandidaten der Union für die Bundestagswahl 2021 gewählt.
CDU-Chef Armin Laschet (Archivbild) - SNA, 1920, 27.09.2021
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