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Russland-Deutschland-Verhältnis weiter ausbauen: Kreml äußert sich zu Ergebnis der Bundestagswahl

© SNA / Grigorij SyssojewKreml-Sprecher Dmitri Peskow bei der großen Pressekonferenz mit Wladimir Putin am 17. Dezember 2020
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bei der großen Pressekonferenz mit Wladimir Putin am 17. Dezember 2020 - SNA, 1920, 27.09.2021
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Laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow verfolgt Russland aufmerksam die vorläufigen Ergebnisse der Bundestagswahlen.
„Die Wahlen im größten Land Europas sind ohne Zweifel ein Prozess, ein Ereignis, das die Aufmerksamkeit praktisch der ganzen Welt auf sich zieht“, betonte Peskow am Montag im Gespräch mit der Presse. Moskau und Berlin seien zwar nicht frei von Differenzen, aber die beiden teilten die Überzeugung, dass das Problem nur im Dialog gelöst werden könne und müsse.
„Außerdem ist Deutschland ein sehr großer Handels-, Wirtschafts- und Investitionspartner von uns“, fügte der Kremlsprecher hinzu.
CDU-Chef Armin Laschet bei der Pressekonferenz am 27. September 2021 - SNA, 1920, 27.09.2021
Laschet gibt Kommentar über vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahlen
„Wir sind daran interessiert, dass diese Beziehungen fortbestehen und weiter ausgebaut werden“, sagte Peskow weiter. Darüber, was sich Russland in dieser Hinsicht konkret erhoffe, wollte er aber erstmal nicht spekulieren. „Soweit wir wissen, wird der Prozess der Koalitionsbildung lang und kompliziert sein, daher werden wir uns weiter umschauen.“
Deutschland wählte am Sonntag den neuen Bundestag. Nach 16 Jahren endet nun die Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vorläufigen Wahlergebnissen zufolge hat die SPD mit 25,7 Prozent gewonnen. Die Unionsparteien vereinigten auf sich 24,1 Prozent der Wählerstimmen – das ist ein Rekordtief für die Partei. Die Grünen sicherten mit 14,8 Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte und wurden drittstärkste Kraft.
Die FDP verbesserte sich leicht auf 11,5 Prozent. Die AfD rutschte mit 10,3 Prozent vom dritten auf den fünften Rang. Die Linke scheiterte mit 4,9 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde, zieht wegen drei Direktmandaten aber trotzdem in den Bundestag ein.
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