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Afghanistan
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Afghanistan verzichtet auf Redezeit bei der Uno

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UN Symbolbild - SNA, 1920, 27.09.2021
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Laut Monica Grayley, der Sprecherin des Präsidenten der 76. Generalversammlung der Vereinten Nationen, hat Afghanistans Ständige UN-Vertretung der Organisation mitgeteilt, dass das Land auf die Redezeit bei der Generaldebatte der hochrangigen Woche verzichten wolle.
„Das Büro des Vorsitzenden der Generalversammlung wurde davon in Kenntnis gesetzt, dass das Mitgliedsland auf die Teilnahme an der Generaldebatte verzichtet hat“, sagte Grayley am Montag gegenüber SNA.
Zunächst war davon ausgegangen worden, dass Afghanistans Staatsoberhaupt an der wichtigsten außenpolitischen Veranstaltung des Jahres teilnehmen würde. Nachdem die radikal-islamistische Bewegung *Taliban die Macht in Afghanistan übernommen hatte, hieß es, dass ein „Delegationsleiter“ eine Rede halten werde, was auf einen Auftritt des UN-Botschafters hindeutete. Der Auftritt war für Montag geplant.
Letzte Woche hatte der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq der Agentur mitgeteilt, dass die Taliban einen Brief an die Organisation geschickt hätten, in dem sie erklärten, dass der von der vorherigen afghanischen Regierung ernannte UN-Botschafter Ghulam Isaczai das Land nicht mehr vertreten würde. Dieser sei durch Mohammad Suhail Schahin ersetzt worden.
Nach der Machtübernahme durch die Taliban hatte Isaczai diese bei den Vereinten Nationen wiederholt kritisiert. Er warf der Bewegung Menschenrechtsverletzungen vor und erklärte, dass die von den Taliban gebildete Regierung nicht inklusiv sei.
Es wird erwartet, dass sich ein zuständiger UN-Ausschuss damit befassen muss, wer Afghanistan in der Organisation vertreten wird – Isaczai oder der Taliban-Vertreter.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist
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