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Volksabstimmung: Schweizer votieren mehrheitlich für Ehe für alle

© REUTERS / DENIS BALIBOUSELGBT-Flagge in Bern im Vorfeld der Volksabstimmung
LGBT-Flagge in Bern im Vorfeld der Volksabstimmung  - SNA, 1920, 26.09.2021
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Als eines der letzten Länder in Westeuropa erlaubt die Schweiz nun auch die Ehe für alle. Der Vorstoß von Gegnern, die dies verhindern wollten, ist am Sonntag bei einer Volksabstimmung gescheitert. Nach einer ersten Hochrechnung des Umfrageinstituts gfs.bern eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale stimmten 64 Prozent für die Ehe für alle.
Die Gegner hatten vergeblich versucht, mit Fotos von weinenden Kindern Stimmung zu machen. Es gehe nicht nur um die Paare, sondern auch das Wohl der Kinder. Sie behaupteten ohne wissenschaftliche Grundlage, dass Kinder es in sogenannten Regenbogenfamilien schwer hätten. Ihnen geht es besonders gegen den Strich, dass diese Paare nun Kinder adoptieren dürfen und lesbische Frauen Zugang zur Samenspende haben.
Abgestimmt wurde auch über eine Initiative der Jungsozialisten, die die Reichsten im Land bei der Kapitalbesteuerung stärker zur Kasse bitten wollen. Zweidrittel der Wählerinnen und Wähler lehnte das ab.
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EU-Fördermittel standen auf der Kippe: Polnische Region hebt „Anti-LGBT-Resolution“ auf
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