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Trotz schlechter Prognosen: Laschet will unionsgeführte Regierung – Söder ein „Bündnis der Vernunft“

© AP Photo / Michele TantussiVorsitzende der Schwesterparteien (Archivbild)
Vorsitzende der Schwesterparteien (Archivbild) - SNA, 1920, 26.09.2021
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert ein „Bündnis der Vernunft“ unter Führung von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet. Auch Laschet selbst will trotz des schlechten Abschneidens bei der Bundestagswahl eine unionsgeführte Regierung nicht aufgeben.
„Eine Stimme für die Union ist eine Stimme gegen eine linksgeführte Bundesregierung. Und deshalb werden wir alles daransetzen, eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden“, sagte Laschet nach den ersten Hochrechnungen bei seiner Rede im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.
Deutschland brauche jetzt eine Zukunftskoalition, die das Land modernisiert. In einer solchen Koalition müsse sich jeder Partner wiederfinden mit seinen Schwerpunkten.
Gleichzeitig betonte Laschet: „Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein.“ Der Ausgang sei jedoch völlig unklar. Er erwartet einen „langen Abend“.
CSU-Chef Markus Söder sprach sich für ein „Bündnis der Vernunft“ unter der Führung Laschets aus, das die großen Probleme dieser Zeit rasch und zügig angehen könne. „Wir glauben fest an die Idee eines Jamaika-Bündnisses“, sagte Söder in Berlin. „Wir wollen gemeinsam in diese Gespräche gehen mit dem klaren Ziel, den Führungsauftrag für die Union zu definieren, dass Armin Laschet dann der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland wird“, führte Söder weiter aus.
Für ein Jamaika-Bündnis mit Grünen und FDP müssten alle „raus aus ihrer Komfortzone“, forderte er. Es könne keine „lupenreine Parteipolitik“ gemacht werden. Es dürfe keine Selbstblockade und keine „parteitaktischen Isolierungen“ und keine endlosen Sondierungsgespräche geben, so der CSU-Chef.
Gleichzeitig betonte er: Dieses Wahlergebnis sei eine Absage an Rot-Rot-Grün sowie an eine „ideologische Politik“. „Eine bürgerliche Regierung ist möglich, und die Chance zu einem bürgerlichen Bündnis sollten wir alle ergreifen“, sagte Söder.
Laut aktueller Prognose von „Infratest Dimap“ für die ARD hat die SPD ihren Vorsprung vor der Union leicht ausgebaut. Die SPD kommt somit auf 25,2 Prozent, die Union auf 24,6 Prozent.
„Es ist knapp, es ist spannend, aber es ist alles möglich“, kommentierte Söder die Hochrechnungen. Doch: Es gebe weiterhin alle Chancen für die Union.
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