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Schüler planten Blutbad: Polizei in USA vereitelt Anschlag zu Columbine-Jahrestag

© CC0 / nikles5 / PixabaySprengstoffe (Symbolbild)
Sprengstoffe (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.09.2021
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Vier Jugendliche im US-Bundesstaat Pennsylvania sind wegen einer geplanten Attacke auf ihre Schule zum 25. Jahrestag des Massakers in der Columbine High School in Colorado festgenommen worden. Dies teilte der Sender NBC News am Samstag mit.
Zwei 15-Jährige werden wegen der Schwere ihrer Handlungen als Erwachsene angeklagt. Den Berichten zufolge planten sie am 20. April 2024 eine Attacke auf die Dunmore High School außerhalb von Scranton, genau wie beim Massaker im Jahr 1999.
Die als Erwachsene angeklagten Teenager wurden als Alyssa Kucharski und Zavier Lewis identifiziert. Laut den Ermittlern war Kucharski „von Columbine besessen“. Die zwei weiteren Jugendlichen wurden nicht genannt, ihnen soll der Prozess unter dem Jugendstrafrecht gemacht werden.

„Während die Ermittlungen andauern, möchte ich den Eltern, Schülern und Mitarbeitern der Dunmore High School versichern, dass wir nicht glauben, dass derzeit eine wirkliche Bedrohung besteht“, so der Bezirksstaatsanwalt Mark Powell. „Wir sind erleichtert, dass die Verschwörung aufgedeckt worden ist, bevor jemand verletzt wurde, und fordern jeden dringend dazu auf, Informationen über potenzielle Androhungen von Schulgewalt sofort der Polizei zu melden.“

Die Ermittler deckten Textnachrichten von den Schülern auf, in denen sie Pläne diskutiert haben sollen, wie sie die „Schule abballern”. Demnach hassten sie die Dunmore High School und wollten, dass „alles so untergeht” wie damals im Jahr 1999. Die Nachrichten enthüllten auch, dass Kucharski Molotow-Cocktails und andere selbstgemachte Sprengstoffe hergestellt hatte.
Kucharski und Lewis wurden am Freitagnachmittag per Videokonferenz angeklagt. Ihnen wurden illegaler Besitz von Sprengstoff, terroristische Drohungen, schwere Körperverletzung und kriminelle Verschwörung vorgeworfen. Kucharski wird unter anderem zur Last gelegt, eine „Katastrophe riskiert zu haben“, indem sie Sprengsätze zu Hause gelagert habe.
Der Superintendant der Dunmore School, John Matrick, schrieb auf Twitter, dass momentan keine Gefahr für die Schüler und das Personal bestehe.
Die mutmaßlichen Täter wurden vom Direktor der Schule, Timothy Hopkins, als ruhige Kinder bezeichnet, die keine Unruhestifter gewesen seien, und er habe keine Ahnung, warum sie es auf ihn abgesehen hätten.
Kucharski wurde von der Polizei vernommen.
„Ich weiß nicht, warum ich dies getan habe. Ich habe es einfach gemacht, weil ich damals darüber nachdachte“, sagte sie gegenüber den Beamten.
Vorläufige Anhörungen sind für Kucharski und Lewis für den 4. Oktober angesetzt.
Klassenraum in einer Schule (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.09.2021
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Am 20. April 1999 hatten an der Columbine High School zwei bewaffnete Teenager zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen, anschließend hatten sie sich selbst getötet. 24 Menschen wurden während des Massakers verletzt.
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