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Mord an junger Frau in London: Tatverdächtiger festgenommen

© SNA / Alex McNaughton / Zur BilddatenbankPolizei in London (Archiv)
Polizei in London (Archiv) - SNA, 1920, 26.09.2021
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Im viel beachteten Mordfall an einer 28-Jährigen in London hat die britische Polizei laut einer Mitteilung vom Sonntag einen Tatverdächtigen festgenommen.
Sabina Nessa, Medienberichten zufolge eine Grundschullehrerin, war am 17. September, kurz vor 20.30 Uhr Ortszeit, auf dem kurzen Weg von ihrer Wohnung in Südostlondon zu einem Pub verschwunden. Am nächsten Tag wurde die Leiche der 28-Jährigen in einem Park gefunden, der auf der Strecke liegt.
Der 38-jährige Verdächtige sei in der Nacht zum Sonntag in Gewahrsam genommen worden, so die Beamten. Die Familie des Opfers sei über diese „bedeutende Entwicklung“ informiert worden.
Bisher nahm die Polizei zwei Männer fest, beide kamen mittlerweile aber wieder auf freien Fuß. Die genaue Todesursache der Frau ist nach Behördeninformationen unbekannt.
Der Fall erinnert an den Mord an der Londonerin Sarah Everard im März, der landesweit zu einem Aufschrei wegen der weit verbreiteten Gewalt gegen Frauen geführt hatte. Sarah Everard war auf offener Straße verschleppt worden, als sie auf dem Heimweg von einer Freundin war. Ein Polizist hat gestanden, die 33-Jährige vergewaltigt und getötet zu haben. Das Urteil gegen ihn soll in der kommenden Woche gesprochen werden.
Hunderte Menschen hatten am Samstag bei einer Mahnwache Sabina Nessa gedacht und die Regierung zu mehr Engagement im Kampf gegen Gewalt aufgerufen. Londons Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einer „Epidemie“. Seit März 2020 seien in England mehr als 180 Frauen von Männern getötet worden, sagte er laut internationalen Nachrichtenagenturen.
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Grünen-Politikerin fordert mehr Frauen in Spezialeinheiten der Polizei
Der britische Premierminister Boris Johnson und Catherine, Herzogin von Cambridge sprachen den Angehörigen ihr Beileid aus. Sie sei traurig über den „Verlust einer weiteren unschuldigen jungen Frau auf unseren Straßen“, twitterte Herzogin Kate über den Account des Kensington-Palasts.
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