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Favorit der Regierungspartei bei Parlamentswahl: Japan muss Atom-U-Boote in Betracht ziehen

© AFP 2021 / SANDY HUFFAKERas Atom-U-Boot der Ohio-Klasse USS Georgia (SSGN 729) vor der Küste Südkaliforniens, 7. Oktober 2004.
as Atom-U-Boot der Ohio-Klasse USS Georgia (SSGN 729) vor der Küste Südkaliforniens, 7. Oktober 2004. - SNA, 1920, 26.09.2021
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Taro Kono, der Spitzenkandidat der regierenden japanischen Liberaldemokratischen Partei (LDP) bei der anstehenden Wahl des neuen Vorsitzenden, hat laut einem Medienbericht die Ansicht vertreten, dass Japan den Besitz von Atom-U-Booten in Betracht ziehen müsse.
Wie die Zeitung „Nihon Keizai“ berichtet, sagte der frühere Außenminister Taro Kono (58) gegenüber dem TV-Sender Fuji am Samstag, dass es für Japan wichtig sei, Atom-U-Boote zu haben. Damit beantwortete er die Frage, ob sich Tokio nach der Ankündigung eines neuen Verteidigungsbündnisses AUKUS zwischen den USA, Großbritannien und Australien Gedanken darüber machen sollte, Atom-U-Boote zu beschaffen.
„Wir müssen abwägen, (…) ob die operativen Möglichkeiten und Kosten realistisch sind“, sagte Kono.
Auch Ex-Innenministerin Sanae Takaichi (60), eine weitere Kandidatin für das Amt des LDP-Chefs, habe ihn bei der Einschätzung unterstützt, hieß es.
Dabei hätten der ehemalige Außenminister, Fumio Kishida (64), und die frühere Ministerin für Gleichstellungsfragen, Seiko Noda (61),welche ebenfalls im Rennen mit dabei sind, eine vorsichtige Haltung gezeigt.
„Wenn wir über die Notwendigkeit von Atom-U-Booten unter dem Gesichtspunkt der Gewährleistung der Sicherheit Japans sprechen, ist es meiner Meinung nach eine Überlegung wert, inwieweit dies wirklich notwendig ist“, betonte Kishida.
Der Gewinner oder die Gewinnerin der am 29. September stattfindenden LDP-Führungswahlen wird aufgrund der Mehrheit der Partei im Unterhaus zum neuen Regierungsoberhaupt ernannt. Erstmals konkurrieren zwei Frauen um das Amt der Parteichefin.
Die von US-Präsident Joe Biden, Australiens Regierungschef Scott Morrison und dem britischen Premierminister Boris Johnson jüngst initiierte AUKUS-Allianz ließ ein U-Boot-Geschäft zwischen Australien und Frankreich im Wert von 56 Milliarden Euro platzen. Paris reagierte wütend. Präsident Emmanuel Macron ließ den französischen Botschafter aus den USA abziehen – zum ersten Mal seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 1778. Ein geplanter Verteidigungsgipfel mit Großbritannien wurde abgesagt. Außerdem drängt Paris darauf, die Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens zwischen Australien und der EU zu verschieben.
Britischer Premierminister Boris Johnson, Australiens Premierminister Scott Morrison  und US-Präsident Joe Biden  - SNA, 1920, 16.09.2021
AUKUS-Partnerschaft: Australien soll mindestens acht atomgetriebene U-Boote bekommen
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