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Wegen Morden aus Habgier: 74-jährige Japanerin zum Tode verurteilt

© CC0 / KlausHausmannHandschellen (Symbolbild)
Handschellen (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.09.2021
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Ein Gericht höchster Instanz in Japan hat die von der Serienmörderin Isao Kakehi eingelegte Berufung abgelehnt. Die 74 Jahre alte Frau, die ihre Verbrechen aus Habgier begangen hatte, ist nun zum Tode verurteilt worden, berichtet CNN.
Kakehi wurde 2014 verhaftet. Drei Jahre später wurde sie vom Kreisgericht in Kyoto wegen der Tötung ihres Ehemannes, zweier Geschlechtspartner und wegen eines Mordversuchs für schuldig befunden. Der Prozess dauerte weitere vier Jahre, bis die Berufung 2021 vom Obersten Gericht abgewiesen wurde.
Kakehi hatte 2007 ihr erstes Verbrechen verübt, indem sie ihrem 78-jährigen Liebhaber eine Zyanidkapsel gab. Der Mann überlebte. Er erblindete und erlitt weitere unheilbare Störungen und starb erst anderthalb Jahre später.
Im Jahr 2011 hat Kakehi über eine Dating-Agentur einen 71-Jährigen kennengelernt. Im März 2021 wurde er nach einem Treffen mit Kakehi ohnmächtig und starb knapp zwei Stunden später in einem Krankenhaus. Zu diesem Zeitpunkt traf sich Kakehi bereits mit zwei anderen Männern – ebenfalls durch die Vermittlung der Dating-Agentur.
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Ihr drittes Opfer war der 75-Jährige, der kurz davor von Lungenkrebs geheilt worden war. Der Unglückliche starb an Zyanidvergiftung, nachdem Kakehi Notärzte daran gehindert hatte, ihn zu reanimieren.
Zwei Monate später heiratete Kakehi einen 75-Jährigen. Er starb im Dezember 2013. Bei der Obduktion der Leiche wurden im Herz, im Blut und im Magen des Verstorbenen tödliche Mengen von Zyanid nachgewiesen.
Laut den Anklägern seien die genannten Verbrechen aus Habgier begangen worden. Kakehi hatte ihrem ersten Partner nämlich 48 Millionen Yen (369.600 Euro) geschuldet. Mit dem Tod des zweiten Partners soll sie rund 16 Millionen Yen bekommen haben. Durch ihre Verbrechen hat sie insgesamt 500 bis 800 Millionen Yen „verdient“.
Vor Gericht beteuerte Kakehi zuerst ihre Unschuld. Etwas später behauptete sie, ihre Partner aus Hass ermordet zu haben. Zwei Tage später sagte sie sich von ihren Worten los.
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