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Russische Militärakteure in Mali: Lawrow reagiert auf Vorwürfe

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums  / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 25.09.2021
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Die Behörden im westafrikanischen Mali haben sich laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zur Bekämpfung des Terrorismus an ein privates russisches Unternehmen gewandt. Ihm zufolge wird diese Tätigkeit auf legaler Grundlage durchgeführt.
„Sie betonen deutlich, ich meine die Übergangsbehörden von Mali, ihre Einhaltung internationaler Verpflichtungen, sie führen einen Kampf gegen den Terrorismus“, sagte Lawrow in einem UN-Briefing.
Die malischen Behörden hätten Kontakt zu einem privaten russischen Militärunternehmen aufgenommen, da Frankreich sein Militärkontingent, das sich dort aufhielte und Terroristen bekämpfen sollte, deutlich reduzieren wolle.
Lawrow betonte, dass die russischen Behörden „damit nichts zu tun haben“. Den zuvor aufgetauchten Firmennamen „Wagner“ erwähnte Lawrow nicht.
„Diese Aktivität wird auf gesetzlicher Grundlage durchgeführt und betrifft die Beziehung zwischen der Gastgeberseite – dies ist eine legitime Regierung, die von allen als legitime Übergangsstruktur anerkannt wird – und denjenigen, die Dienstleistungen durch ausländische Experten anbieten“, sagte Lawrow.
In Frankreich und anderen westlichen Ländern hatten zuletzt Berichte über einen möglichen Einsatz von Truppen der privaten russischen Söldnerfirma Wagner in Mali große Besorgnis ausgelöst. In Deutschland mehrten sich die Stimmen, in einem solchen Fall den Bundeswehr-Einsatz in dem afrikanischen Krisenstaat zu überprüfen.
Mali Putsch - SNA, 1920, 18.09.2021
Russische Söldner in Mali verwickelt? Laschet für Überprüfung von Bundeswehr-Einsatz in Mali
Malis Regierung hatte vor rund einer Woche erklärt, dass es sich bei den angeblichen Plänen, die russische Söldnerfirma Wagner anzuheuern, lediglich um Gerüchte handele. Nach Informationen aus der Hauptstadt Bamako soll es der durch einen Putsch an die Macht gekommenen Führung vor allem um den eigenen Personenschutz gehen.
An der UN-Mission Minusma zur Stabilisierung Malis sind etwa 900 Männer und Frauen aus Deutschland beteiligt. Rund 300 deutsche Soldaten sind zudem für die seit 2013 laufende EU-Ausbildungsmission EUTM im Land, die bislang nach eigenen Angaben 15.000 malische Soldaten geschult hat. Der Erfolg gilt als mäßig, teils fehlt es in Mali schon an der Buchführung, wo Soldaten, Sold und Waffen abgeblieben sind.
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