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Protestierende blockieren Flughafen und Ölpipeline in Sudan

Proteste im Sudan - SNA, 1920, 25.09.2021
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Im Ostsudan protestieren Menschen gegen das letztjährige Friedensabkommen mit Rebellengruppen. Protestierende haben am Samstag einen Flughafen blockiert und die einzige Pipeline abgeschnitten, die Öl in die Hauptstadt Khartum transportiert.
Demonstranten im Ostsudan teilten am Samstag mit, sie hätten die Versorgung der Ölpipeline zwischen der Hauptstadt Khartum und der Stadt Haya unterbrochen.
„Im Rahmen unseres Eskalationsplans haben wir die (einzige – Anm.d.R.) Pipeline, die Öl in die Hauptstadt Khartum transportiert, an der Haya-Station im Roten Meer geschlossen“, sagte Mohamed Oshik, der Vorsitzende des Hohen Rates der Beja-Stämme, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.
Am Donnerstag sperrte eine Gruppe von Demonstranten außerdem den Flughafen in Port Sudan im Nordosten des Landes. Sie kontrollieren auch den Bahnhof der Stadt – die Linie führt zur Küste des Roten Meeres, wo Port Sudan und andere wichtige Häfen liegen.
Die Protestbewegung führt der Hohe Rat der Beja-Stämme.
„Wir haben Pläne für andere eskalierende Schritte, die das Abschneiden von Internet- und Kommunikationskabeln im Roten Meer umfassen, solange es keine Initiativen für eine Lösung seitens der Regierung gibt", sagte Oshik.
Zuvor hatten die Protestierenden die Straße zwischen der Hauptstadt Khartum und Port Sudan blockiert. Warenlieferungen zwischen den Städten wurden erschwert.
Die Vertreter der Beja-Stämme fordern Änderungen des im Oktober 2020 geschlossenen Friedensabkommens von Juba. Ihren Worten zufolge berücksichtigt das Abkommen ihre Interessen nicht.
Lokalen Medienberichten zufolge erleiden die östlichen Provinzen des Sudan einen Mangel an Grundversorgung (Gesundheit, Bildung), die Bevölkerung lebt in Armut.
Im Oktober 2020 ratifizierte die sudanesische Regierung das Friedensabkommen mit den bewaffneten Gruppen der sogenannten „Revolutionären Front“. Laut diesem Dokument durften ehemalige Militante teilweise die Macht und natürliche Ressourcen bekommen sowie Posten in der nationalen Armee und den Leitungsgremien der föderalen und lokalen Behörden besetzen.
Hauptstadt Khartum - SNA, 1920, 21.09.2021
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