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Russischer Virologe führt ausbleibende Anerkennung für Sputnik V auf „Kampf ums Geld“ zurück

© SNA / Wladimir Pesnja / Zur BilddatenbankAlexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Forschungsinstituts für Epidemiologie und Mikrobiologie (Archiv)
Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Forschungsinstituts für Epidemiologie und Mikrobiologie (Archiv) - SNA, 1920, 24.09.2021
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Ein renommierter russischer Virologe hat die seit Monaten ausbleibende Anerkennung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V im Westen auf den „Kampf ums Geld“ auf dem globalen Markt zurückgeführt.
Der Umsatz dieses Präparats übersteige derzeit den aller anderen oder sei mit ihm vergleichbar, sagte Alexander Ginzburg, Direktor des Gamaleja-Forschungsinstituts für Epidemiologie und Mikrobiologie, am Freitag in einer Live-Übertragung von einer Sitzung des Russischen Jüdischen Kongresses.
„Die Ursachen liegen klar auf der Hand: Es geht darum, wer von der Anwendung einiger weniger zugelassener Vakzine profitieren wird.“
Ginzburg zufolge hätte die Billigung von Sputnik V durch die Regulierungsbehörden im Westen dem Sputnik-Exporteur – dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) – den Zugang zu internationalen Fonds eröffnet. „Diese Fonds finanzieren die Impfkampagnen in Ländern, die keine eigenen Covid-Impfstoffe oder kein Geld für ihren Erwerb haben. Dabei sind in diesen Fonds ‚Dutzende Milliarden Dollar‘ akkumuliert.“
Ginzburg geht davon aus, dass die Gespräche „noch sehr lange“ dauern werden.

EMA prüft Sputnik V seit über sieben Monaten

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat bislang keines der vier russischen Vakzine gegen das Coronavirus anerkannt, wenngleich einige europäische Länder Sputnik V in großem Stil verwendet hatten.
Kiste mit Sputnik-V-Impfstoff am Ladetermiknal des Moskauer Flughafens Scheremetjewo  - SNA, 1920, 22.09.2021
Uni Graz akzeptiert Sputnik V für ihre Studierenden
Der vom Gamaleja-Institut entwickelte Impfstoff Sputnik V ist das weltweit erste Corona-Vakzin. Das Präparat wird seit dem 4. März dieses Jahres von der EMA getestet. EMA-Mitarbeiter Marco Cavaleri zufolge kann noch kein Stichtag der Registrierung genannt werden, denn die EMA bräuchte „noch zusätzliche Angaben“.
Russland behauptet, alle nur möglichen verfügbaren Daten an die Agentur übermittelt zu haben.
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