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Ende der Lohnfortzahlungen: 44 Prozent der Ungeimpften würden Quarantäne verschweigen

© CC0 / congerdesign / PixabayAnsteckung (Symbolbild)
Ansteckung (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.09.2021
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Ab November soll es für Ungeimpfte in Quarantäne keine Lohnfortzahlungen mehr geben. Dieser Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern führt aber offenbar nicht zu mehr Impfbereitschaft. 44 Prozent der ungeimpften Arbeitnehmer würden eine angeordnete Quarantäne verschweigen.
Der Beschluss der Gesundheitsminister über das Aussetzen der Lohnfortzahlungen für Ungeimpfte in Quarantäne spaltet die Gemüter. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte dazu 2216 Arbeitnehmer im Rahmen einer repräsentative Umfrage. Davon waren 77 Prozent bereits geimpft, 13 Prozent lehnten eine Impfung ab. Der Rest hatte sich noch nicht entschieden.
Mit 66 Prozent zeigte eine Mehrheit der geimpften Arbeitnehmer kein Verständnis für die ungeimpften Kollegen. Bei den Erwerbstätigen über 55 Jahre waren es der Umfrage zufolge sogar 75 Prozent. Nur 32 Prozent fanden, ihre ungeimpften Kollegen sollten im Quarantänefall weiterhin Lohn erhalten, 60 Prozent lehnten dies ab.
Bei dieser Ausgangslage selbst unter Kollegen scheint es wenig verwunderlich, dass 44 Prozent der Ungeimpften aussagten, sie könnten sich vorstellen, eine angeordnete Quarantäne bei der Arbeit zu verschweigen. Demgegenüber gaben lediglich elf Prozent an, die Aussetzung der Lohnfortzahlung könnte sie zu einer Impfung bewegen. Der Geschäftsführer der Jobplattform „Indeed“, in deren Auftrag die Umfrage durchgeführt wurde, Frank Hensgens, bezeichnete diese Haltung als „zutiefst unsolidarisch“ und warf den Impfunwilligen vor, „eine Gefährdung von Kollegen und Kolleginnen billigend in Kauf“ zu nehmen.
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