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Schneesturm am Elbrus im Nordkaukasus: Fünf Bergsteiger tot – 14 gerettet

© SNA / Pressedienst des russischen Zivilschutzministeriums / Zur BilddatenbankRettung von Bergsteigern am Elbrus im Nordkaukasus
Rettung von Bergsteigern am Elbrus im Nordkaukasus - SNA, 1920, 24.09.2021
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Bei einem heftigen Schneesturm am Elbrus in der russischen Teilrepublik Kabardino-Balkarien im Nordkaukasus sind in der Nacht zum Freitag fünf Bergsteiger ums Leben gekommen. 14 weitere konnten aus dem Gebirge gerettet werden, wie das Zivilschutzministerium mitteilte.
„Bei einer Such- und Rettungsoperation (…) ist es gelungen, 14 Menschen zu retten. Sie wurden in die Waldlichtung Asau evakuiert und Ärzten übergeben. Bedauerlicherweise kamen fünf Menschen ums Leben“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.
Zuerst hätten die Rettungskräfte acht Bergsteiger gefunden, drei von ihnen seien nicht mehr am Leben gewesen. Dann seien neun Bergsteiger lebend und zwei weitere tot geborgen worden.
Die Bergsteiger haben nach Angaben der republikanischen Zivilschutzbehörde starke Erfrierungen und Verletzungen erlitten. Eine Person habe sich am Bein verletzt.
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Die Rettungskräfte sprachen von extrem schwierigen Wetterbedingungen. Der Wind erreichte demnach bis zu 70 Stundenkilometer. Eine Lufttemperatur von minus 20 Grad und starke Schneefälle hätten die Rettungsoperation erschwert. Rund 70 Rettungskräfte und 16 Einheiten Technik seien im Einsatz gewesen.
Die Gruppe war am Donnerstagabend in 5400 Metern Höhe unterwegs, als der Schneesturm sie überraschte. Wegen schlechter Wetterbedingungen dauerte der Rettungseinsatz mehrere Stunden an.
Der Elbrus ist mit 5642 Metern Höhe der höchste Gipfel des Kaukasus und der höchste Berg Russlands. Der Berg mit Doppelgipfel stellt einen ruhenden, stark vergletscherten Vulkan dar. Obwohl der Elbrus zuletzt vor 2000 Jahren ausgebrochen war, wird er immer noch als aktiv eingestuft.
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