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Noch nicht geimpft: FPÖ-Chef Kickl legt Blutbefund als Beweis vor

© REUTERS / LEONHARD FOEGERDer FPÖ-Chef Herbert Kickl
Der FPÖ-Chef Herbert Kickl  - SNA, 1920, 24.09.2021
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Der FPÖ-Chef Herbert Kickl hat am Freitag im Rahmen einer als „persönliche Erklärung“ angekündigten Pressekonferenz einen negativen Antikörpertest vorgestellt – als Beleg dafür, dass er weder gegen Corona geimpft noch nach einer Covid-19-Infektion genesen ist.
„Ungeachtet des Impfstatus sei hier jeder willkommen“, sagte Kickl zu Beginn der Pressekonferenz. In der obersten Kaste seien die „Geimpften“, in der untersten die „Ungeimpften“, kritisierte Kickl. Dieser Schritt sei für ihn nicht leicht gewesen.
Kickl erwähnte in seiner Rede vor allem den Streit mit PR-Berater Wolfgang Rosam. Letzerer hatte ihm zufolge behauptet, es gebe Gerüchte, Kickl sei entgegen dessen eigenen Angaben gegen das Coronavirus geimpft. Rosams Aussagen über Kickl seien „nichts anderes als Dirty Campaigning aus dem Umfeld des Bundeskanzlers“, sagte Kickl. Nun hat sich Kickl nach eigenen Angaben entschieden, die Richtigkeit seiner Angaben zu beweisen, weil es zuvor durch einen „mit der Eitelkeit eines Pfaus ausgestatteten, in die Jahre gekommenen PR-Berater aus dem engeren politischen Umfeld der türkisen ÖVP-Familie“ einen „Frontalangriff“ auf seine Glaubwürdigkeit gegeben habe,
Daraufhin wurde ein Video eingespielt, das Kickl bei einer Blutabnahme zeigt. Der FPÖ-nahe Arzt Marcus Franz bestätigte daraufhin in die Kamera, dass in Kickls Blut kein Hinweis auf eine Impfung zu finden sei. Kickl legte auch einen Laborbefund vor – er teilte eine Kopie an die anwesenden Journalisten aus.
Herbert Kickl - SNA, 1920, 07.06.2021
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Rosam selbst konterte via Twitter: „Ok, nun wissen wir es. Kickl ist nicht geimpft. Viel Show um ein Gerücht.“ Zudem ortete Rosam „viele Untergriffe“, die er nicht weiter kommentieren wolle. „Irgendwie fragt man sich, ob wir keine anderen Sorgen haben, aber es sind Wahlen. Und da wird vieles irrational“, so Rosam.

ÖVP noch nicht zufrieden

Der ÖVP ist Kickls Beweis allerdings noch zu wenig. „Wir fordern von Herbert Kickl eine eidesstattliche Erklärung und eine Bestätigung durch ein öffentliches Spital und einen öffentlichen Notar. Denn Kickls neue Ausflüchte sind völlig unglaubwürdig“, sagte der ÖVP- Generalsekretär Axel Melchior. „Irgendein Antikörper-Nachweis und die Aussage eines ehemaligen Kandidaten auf der FPÖ-Liste zur Ärztekammerwahl sind schlicht zu wenig, um die Behauptung zu untermauern, weder geimpft noch genesen zu sein.“
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