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Scholz sagt weitere Steigerungen des Verteidigungsetats zu, Puigdemont in Italien verhaftet

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Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 24.09.2021
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Scholz sagt weitere Steigerungen des Verteidigungsetats zu; Zwei Klimaaktivisten kündigen Durststreik an; Puigdemont in Italien verhaftet; Ausschuss zur Kapitol-Attacke lädt Trump-Vertraute vor; Schütze eröffnet Feuer in Supermarkt; Haftbefehl gegen verschwundenen Freund erlassen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Scholz sagt weitere Steigerungen des Verteidigungsetats zu

Im Streit um den künftigen Kurs Deutschlands in der Sicherheitspolitik hat SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz mehr Geld für die Bundeswehr zugesagt. Es seien weitere Steigerungen des Verteidigungshaushaltes nötig und dafür stehe er, sagte Scholz in der Sendung „Schlussrunde“ von ARD und ZDF. Die Linken-Parteivorsitzende Janine Wissler erteilte dagegen weiteren Erhöhungen der deutschen Verteidigungsausgaben in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels eine deutliche Absage. Man wolle nicht 25 Milliarden mehr für die Rüstung ausgeben.

Zwei Klimaaktivisten kündigen Durststreik an

Nach Ablauf eines Ultimatums an die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen haben zwei Klimaaktivisten in Berlin einen verschärften Hungerstreik angekündigt. Eine 24-jährige Frau und ein 21-jähriger Mann wollen nach eigenen Angaben ab Samstag auch Flüssigkeit verweigern – es sei denn, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sage vorher öffentlich, dass Klimanotstand herrsche. Nach der Ankündigung der beiden kam am Abend Grünen-Chef Robert Habeck ins Camp der Klimaaktivisten. Er bat sie, den Hungerstreik abzubrechen und nicht noch zu verschärfen. Das Ziel der Aufmerksamkeit sei erreicht.

Puigdemont in Italien verhaftet

Der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont ist auf der italienischen Insel Sardinien verhaftet worden. Das schrieb sein Anwalt Gonzalo Boye auf Twitter. Grund sei ein von Spaniens Oberstem Gerichtshof 2019 ausgestellter Europäischer Haftbefehl, berichtete die Zeitung „La Vanguardia“. Spanien wirft Puigdemont und anderen Separatisten wegen des illegalen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien vom 1. Oktober 2017 und der versuchten Abspaltung unter anderem Rebellion vor.

Ausschuss zur Kapitol-Attacke lädt Trump-Vertraute vor

Der Ausschuss zur Untersuchung der Attacke auf das Kapitol am 6. Januar hat vier Vertraute des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump vorgeladen. Unter ihnen sei auch der ehemalige Trump-Berater Steve Bannon, teilte der Ausschutzvorsitzende Bennie G. Thompson mit. Der Ausschuss wirft allen vier Männern vor, auf unterschiedliche Art und Weise versucht zu haben, die Bestätigung der Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten zu verhindern oder Informationen über derartige Versuche zu haben. Sie sollen vor oder am 6. Januar mit Trump in Kontakt gestanden und mutmaßlich relevante Informationen über die Vorgeschichte des Angriffs haben.

Schütze eröffnet Feuer in Supermarkt

Ein Schütze hat in einem Supermarkt im US-Bundesstaat Tennessee das Feuer eröffnet und mindestens einen Menschen getötet. Der Schütze habe sich ersten Erkenntnissen nach anschließend selbst erschossen, sagte ein Polizeibeamter. Der Vorfall habe sich in der Kleinstadt Collierville ereignet. Mindestens zwölf Menschen seien angeschossen worden, einige von ihnen hätten schwere Verletzungen erlitten. Das Motiv der Tat war noch unklar.

Haftbefehl gegen verschwundenen Freund erlassen

Gegen den verschwundenen Freund der mutmaßlich getöteten Gabby Petito in den USA ist Haftbefehl erlassen worden. Das teilte das örtliche FBI in Denver mit. Der 23-Jährige werde wegen Bankbetrugs gesucht, hieß es in einem entsprechenden Gerichtsdokument des Bezirksgerichts im US-Bundesstaat Wyoming. Der junge Mann habe zwischen dem 30. August und 1. September unbefugt eine Bankkarte verwendet. In dem Dokument stand nicht, wem die Karte gehörte. Es heißt jedoch, dass der 23-Jährige rund 1000 US-Dollar abgehoben habe. Der Fall Gabby Petito hat weltweit große Aufmerksamkeit erregt. Petito und ihr Freund waren seit dem Sommer auf einer Reise durch die USA, die sie in sozialen Netzwerken dokumentierten. Petitos Freund kehrte ohne seine Freundin zurück. Die Leiche der 22-Jährigen wurde am Wochenende in Wyoming entdeckt.
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