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Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen mahnt: Deutschland nicht „Klimafanatikern“ überlassen

© AP Photo / Michael SohnHans-Georg Maaßen (Archivbild)
Hans-Georg Maaßen (Archivbild) - SNA, 1920, 24.09.2021
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Der frühere Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, hat Umweltpolitiker als „Klimafanatiker“ beschimpft. Der CDU-Bundestagskandidat positionierte sich gegen den möglichen Bau von Windrädern im Thüringer Wald.
„Wir hatten wiederholt in unserer Geschichte Fanatiker gehabt, die unsere Gesellschaft an den Rand des Ruins getrieben haben“, sagte Maaßen am Donnerstagabend im thüringischen Suhl.
„Ich habe einfach die Angst, dass wir dieses Land wieder politischen Fanatikern – Klimafanatikern – überlassen“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur DPA.
Bei seinem gemeinsamen Auftritt mit dem aus der SPD ausgeschlossenen Ex-Politiker und Buchautor Thilo Sarrazin kritisierte Maaßen den möglichen Bau von Windrädern im Thüringer Wald: Umweltpolitikern sei es egal, ob Windräder im Wald die Umwelt zerstörten.
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Wenn es darum gehe, das Klima zu retten, könnte Wald gerodet, tonnenweise Beton im Boden versenkt oder der geschützte Rote Milan geschreddert werden, betonte der Ex-Verfassungsschutzchef.
Seine Veranstaltung mit Sarrazin war ursprünglich in Meiningen angekündigt worden, wurde dann aber vor dem Hintergrund von Protesten gegen Maaßens Kandidatur nach Suhl verlegt. Der 58-Jährige, der vor allem wegen seiner Positionen zur Migrationspolitik als Rechtsaußen in der CDU gilt und in den eigenen Reihen umstritten ist, bewirbt sich im Südthüringer Wahlkreis 196 um ein Direktmandat bei der Bundestagswahl am Sonntag.
Vor rund zwei Wochen hatte Maßen SPD und Grünen vorgeworfen, ihn „als Person zu dämonisieren“. Vor kurzem kritisierte er den Umgang des Verfassungsschutzes mit der AfD als rechtswidrig. „Ich bin der festen Überzeugung, der Verfassungsschutz sollte keine Parteien in Deutschland beobachten“, sagte Maaßen in einem Interview.
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