Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Laschet: Wäre am liebsten mit Lindner in Quarantäne gegangen

Armin Laschet - SNA, 1920, 24.09.2021
Abonnieren
Unions-Spitzenkandidat Armin Laschet hätte seinen FDP-Kontrahenten Christian Lindner ausgewählt, wenn er sich mit einem anderen Spitzenkandidaten in die Corona-Quarantäne hätte begeben müssen. Das sagte der CDU-Politiker am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“. An zweiter Stelle nannte er die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock.
„Wenn es so gewesen wäre, glaube ich, dass mit Christian Lindner – mit dem ich befreundet bin – ich gerne in der Quarantäne wäre“, so Laschet auf die Frage, mit welchem anderen Spitzenkandidaten er am liebsten in die Corona-Quarantäne gegangen wäre, wenn er das hätte müssen.
„Wir hätten eine Menge zu streiten, aber auch sich auszutauschen“, begründete der Unions-Kandidat seine Wahl.
„Annalena Baerbock muss ich noch besser kennenlernen, und ich glaube, in so einer Quarantäne könnte man eine Menge miteinander diskutieren“, fügte der 60-Jährige hinzu. Er betonte, dass für Geimpfte keine Quarantäne mehr erforderlich sei.
Zum Verhältnis zwischen CDU und CSU räumte Laschet ein, dass es zwischen den beiden Parteien auch früher „Reibung“ gegeben habe. „Aber am Ende hat man trotzdem zusammengestanden“.
Wahlkampfplakate der SPD und CDU - SNA, 1920, 22.09.2021
Scholz: Migration hat „wesentlichen Beitrag“ zum deutschen Wohlstand geleistet
CSU-Chef Markus Söder und er seien sich einig, „dass wir in diesem Endspurt alles tun, dass wir deutlich machen, um welche Richtungsentscheidung es bei dieser Wahl geht“, betonte der Unions-Kanzlerkandidat. „Programmatisch sind wir eng beieinander und wir tun jetzt alles, dass wir die Wahl gewinnen.“
Die zurückliegende Wahlkampfzeit bezeichnete Laschet als „in der Tat bewegte Monate“ mit „vielen externen Einflüssen“. Normalerweise bereite man eine Bundestagswahl anderthalb Jahre vorher vor, erläuterte Laschet. „Das ganze Jahr 2020 waren wir mit dem Corona-Krisenmanagement beschäftigt, dann hatten wir die internen Wahlen, dann kam die Flut.“
Bei all den Ereignissen sei er auch „als Regierungschef gefragt“ gewesen, so der CDU-Politiker. Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn er früher Kanzlerkandidat geworden wäre, führte Laschet aus. „Aber diese Zeiten sind besondere Zeiten und darauf muss man dann noch reagieren.“
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала