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Hackerangriff auf Wahl-Behörde kurz vor Bundestagswahl

© SNA / Kirill KalinnikowHackerangriff (Symbolbild)
Hackerangriff (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.09.2021
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Wenige Tage vor der Bundestagswahl soll es einem Medienbericht zufolge zu einem Hacker-Angriff auf das Statistische Bundesamt gekommen sein. Dessen Chef ist zugleich der Bundeswahlleiter.
Am Mittwoch sei offenbar auf einem sogenannten „Confluence“-Programm des Statistischen Bundesamtes, dessen Chef zugleich der Bundeswahlleiter ist, eine Software (Web-Shell) installiert worden. Das berichtete „Business Insider“ am Donnerstag.
Diese ermögliche einen externen Zugriff auf Server und Dateisysteme. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stufe das Ereignis als Cyberangriff im Zusammenhang mit der Bundestagswahl ein, hieß es.
„Confluence“ ist eine kommerzielle Wiki-Software, die vom australischen Unternehmen „Atlassian“ entwickelt und als Enterprise Wiki hauptsächlich für die Dokumentation und Kommunikation von Wissen und den Wissensaustausch in Unternehmen und Organisationen verwendet wird. Sie kommt aber zunehmend auch als Basis für öffentliche Wikis im Internet zum Einsatz.
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Bundestagswahl nicht in Gefahr

Ein Sprecher des Bundeswahlleiters teilte dazu der „Deutschen Presse-Agentur“ (DPA) am Abend mit, die schnelle Identifizierung des Schadens zeige, dass die Sicherheitssysteme funktionierten. „Die internen Wahlserver für die Ermittlung des Wahlergebnisses und das Internetangebot des Bundeswahlleiters werden jedoch in separaten Netzen betrieben, es besteht demnach keine Gefahrenlage in Bezug zur Bundestagswahl“, betonte er. In Zusammenarbeit mit dem BSI laufe eine normale Sicherheitsüberprüfung, um jeglichen Schaden ausschließen zu können.
Vor drei Wochen hatten Unbekannte die Website des Bundeswahlleiters lahmgelegt. Sie war nach einer Vielzahl von Aufrufen aus dem Internet unter der Datenlast zusammengebrochen und zwischenzeitlich nicht mehr erreichbar gewesen. Damals hatte ein Sprecher gegenüber „Business Insider“ versichert, dass Server, die für die Bundestagswahl wichtig sind, nicht betroffen gewesen seien.
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