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Anschläge auf Gülen-Anhänger in Deutschland geplant? Sicherheitsbehörden prüfen

© CC0 / fcHH / PixabayPolizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.09.2021
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Die Polizei hat vor einer Woche ein Hotel in Düsseldorf gestürmt, ein 40-jähriger Türke sitzt seitdem in U-Haft. Deutsche Sicherheitsbehörden prüfen nun, ob in der Bundesrepublik Anschläge auf Anhänger der sogenannten Gülen-Bewegung geplant waren.
Die Polizei hat vor einer Woche ein Hotel in Düsseldorf gestürmt, ein 40-jähriger Türke sitzt seitdem in U-Haft. Deutsche Sicherheitsbehörden prüfen nun, ob in der Bundesrepublik Anschläge auf Anhänger der sogenannten Gülen-Bewegung geplant waren.
„Die Vermutung steht im Raum. Aber in Wahrheit wissen wir es noch nicht genau“, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf Sicherheitskreise. Die Ermittler fanden bei dem Türken scharfe Munition, eine Schreckschusswaffe und eine mögliche Liste von Feinden.
Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, wirft der Gülen-Bewegung vor, für den Putschversuch von 2016 verantwortlich zu sein. Der islamische Geistliche Fethullah Gülen, nach dem die Bewegung benannt wird, bestreitet dies vehement. Wie der „Spiegel“ am Freitag berichtete, stehen auf der Liste, die bei dem festgenommenen Türken gefunden wurde,Namen von Anhängern der Gülen-Bewegung, ergänzt mit persönlichen Informationen. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, die in dem Fall ermittelt, wollte dies nicht kommentieren.
Am Donnerstag hatte die Behörde allerdings mitgeteilt, dass sie in der Sache wegen des Verdachts der Verabredung zu einem Verbrechen ermittelt. Einsatzkräfte hätten in einem Hotelzimmer Schriftstücke entdeckt, die auf eine Gefährdung bestimmter Personen schließen ließen. Diese seien von der Polizei kontaktiert und gewarnt worden. Wie viele Menschen gewarnt wurden, teilte die Behörde nicht mit.
Eine türkische Flagge mit der Ortaköy-Moschee im HIntergrund - SNA, 1920, 14.09.2021
Türkei: Haftbefehle gegen 143 weitere vermutliche Gülen-Anhänger erlassen
Die Polizei hatte Spezialeinheiten in Bewegung gesetzt, weil eine „akute Gefahrenlage“ zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte. Mehrere Spezialeinsatzkommandos durchkämmten das Gebäude. 550 Gäste mussten das Hotel verlassen. Auch ein Panzerwagen fuhr vor. Die umliegenden Straßen wurden weiträumig abgesperrt.
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