Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

470.000 Dollar Lösegeld gefordert: Gefängnisinsasse in Ukraine organisiert Entführung von Kind

© Foto / Gerd AltmannKindesmissbrauch im katholischen Piusheim - Symbolbild
Kindesmissbrauch im katholischen Piusheim - Symbolbild - SNA, 1920, 23.09.2021
Abonnieren
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben eine kriminelle Gruppe festgenommen, die Menschen entführt und Geld für ihre Freilassung erpresst haben soll.
Die Täter seien festgenommen worden, nachdem sie die minderjährige Tochter eines Abgeordneten des regionalen Parlaments des Gebiets Poltawa entführt hätten, heißt es in einer Mitteilung, die auf der Webseite der Behörde am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Als Organisator der Tat gelte ein Mann, der derzeit wegen Mordvorwürfen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew in Untersuchungshaft sitze.
Polizei in Kiew (Archivbild) - SNA, 1920, 22.09.2021
Auto von erstem Helfer des ukrainischen Präsidenten beschossen
Trotz des Freiheitsentzugs habe der vermutliche Täter einen Plan entwickelt und die Entführung des Kindes organisiert. Den Kidnapper soll er über das Darknet gefunden haben.
Mit Hilfe weiterer Komplizen hätten die vermutlichen Täter das Mädchen tatsächlich entführen können und Verhandlungen mit seinen Eltern aufgenommen, wobei sie mit körperlicher Gewalt und dem Tod des Kindes gedroht hätten.
Das geforderte Lösegeld für die Tochter des Abgeordneten, das auf einen Cyberwallet in Bitcoins überwiesen werden sollte, habe sich auf 470.000 US-Dollar belaufen. Dem Entführer soll der Organisator eine Belohnung in Höhe von 100.000 US-Dollar angeboten haben.
Gefängnis (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.09.2021
Wegen Entführung eigener Kinder: Deutscher in Spanien hinter Gittern
„Obwohl die Entführer außerordentliche Geheimhaltungsmaßnahmen anwandten, das heißt, untereinander und mit den Eltern des Mädchens ausschließlich über einen Telegram-Kanal oder über das Darknet kommunizierten, konnten die Strafverfolgungsbeamten sie identifizieren und festnehmen“, heißt es in der Mitteilung. Derzeit würden die Festgenommenen wegen Erpressung, illegalen Freiheitsentzugs und Entführung verdächtigt. Außerdem würden weitere Personen identifiziert, die in die erwähnte Tat verwickelt sein könnten.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала