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AfD hat Mitschuld an Radikalisierung, sagt FDP, Verdächtiger in Hamm erneut festgenommen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 23.09.2021
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AfD hat Mitschuld an Radikalisierung, sagt FDP; Kommunen begrüßen Ende der Quarantäne-Entschädigung; Europäische Unternehmen besorgt über Chinas neuen Kurs; U-Boot-Streit mit Frankreich; Verdächtiger in Hamm erneut festgenommen; Art Basel startet mit Millionen-Verkäufen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

AfD hat Mitschuld an Radikalisierung, sagt FDP

Nach dem Mord an einem 20-Jährigen in Idar-Oberstein geben Politiker der AfD eine Mitverantwortung für die Radikalisierung der sogenannten Querdenker-Szene. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, schon der Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke habe für die AfD Plakate aufgehängt und der Partei Geld gespendet. Der Täter aus Idar-Oberstein habe die AfD in Sozialen Medien unterstützt. Indem Rechtsextremisten während der Corona-Pandemie ihre wirren Diktatur-Vorwürfe verbreiteten, trügen sie eine Mitverantwortung für die Radikalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen, so Kuhle.

Kommunen begrüßen Ende der Quarantäne-Entschädigung

Die Kommunen haben sich hinter die Streichung der Entschädigung für Ungeimpfte in Quarantäne gestellt. Es sei eine individuelle Entscheidung, sich trotz eines Angebotes nicht impfen zu lassen, sagte der Chef des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Konsequenzen dieser Entscheidung seien selbst zu tragen. Der DGB übte dagegen Kritik: Es könne nicht sein, dass die Politik die Verantwortung für den Kampf gegen Corona bei den Beschäftigten ablädt, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Europäische Unternehmen besorgt über Chinas neuen Kurs

Europäische Unternehmen sehen den neuen Wirtschaftskurs der chinesischen Führung mit großer Sorge. Auf den ersten Blick scheint im Reich der Mitte zwar alles in Ordnung zu sein, sagte der Präsident der EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke, heute in Peking. So hätten viele Unternehmen im vergangenen Jahr wieder einmal Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn erzielt, was sich in naher Zukunft auch nicht ändern dürfte. Und auch kurzfristig blieben die Aussichten für europäische Unternehmen, die in China tätig sind, insgesamt positiv. Es gebe jedoch besorgniserregende Anzeichen dafür, dass sich China zunehmend nach innen wende. Diese Tendenz lässt erhebliche Zweifel am künftigen Wachstumspfad des Landes aufkommen, sagte Wuttke bei der Vorlage des jährlichen Positionspapiers der EU-Handelskammer.

Dritter Tag der UN-Generaldebatte in New York

Mit Reden unter anderem des israelischen Ministerpräsidenten, Naftali Bennett, geht die Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York heute weiter. Zudem sind zahlreiche Nebenveranstaltungen geplant, unter anderem ein hochrangig besetzter Gipfel der „Allianz der Multilateralisten“, an dem auch Bundesaußenminister Heiko Maas teilnimmt. Nachdem die Generaldebatte im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie hauptsächlich mit vorab aufgezeichneten Video-Reden abgelaufen war, sind in diesem Jahr viele Staats- und Regierungschefs wieder nach New York gereist.

Verdächtiger in Hamm erneut festgenommen

Wegen des gewaltsamen Todes einer jungen Frau in Hamm ist ein 27-Jähriger erneut als Tatverdächtiger festgenommen worden. An einem Messer in seiner Wohnung konnte Blut der Geschädigten festgestellt werden, sagte der Staatsanwalt in Dortmund. Der Verdächtige war schon einmal festgesetzt worden, kam aber zu Wochenbeginn wieder frei. Der 27-Jährige solle heute vor den Haftrichter kommen, hieß es. Die teilweise entkleidete Leiche der 25-Jährigen war am Sonntag in einer Grünanlage in Hamm gefunden worden.

Art Basel startet mit Millionen-Verkäufen

Fast alle sind wieder da. Mit über 270 Galerien aus 33 Ländern hat die weltweit größte Kunstmesse Art Basel nach über einjähriger coronabedingter Unterbrechung wieder ihre Türen geöffnet. Nach den ersten beiden VIP-Tagen am Dienstag und Mittwoch kann die Öffentlichkeit bis einschließlich Sonntag wieder Stars der internationalen Szene entdecken, aber auch Arbeiten junger Talente und Klassiker der Moderne, von denen in Basel noch so viele zu finden sind wie sonst wohl auf keinem anderen Branchenevent. Eine erst vor wenigen Wochen veröffentlichte Studie der Kunstmesse Art Basel und der Schweizer Bank UBS ergab, dass die durchschnittlichen Ausgaben vermögender Sammler im Jahr 2020 um zehn Prozent gestiegen sind. Im ersten Halbjahr dieses Jahres war ein weiterer Anstieg um 42 Prozent zu verzeichnen.
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