Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Steigende Zahl automatisierter Cyberangriffe, GdP warnt vor Radikalisierung von Corona-Gegnern

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 22.09.2021
Abonnieren
Taliban* wollen bei UN-Generaldebatte sprechen; Erdbeben in Australien; Festnahme nach Großeinsatz auf der A 9; Ermittlungen gegen Menschenschmuggler; Steigende Zahl automatisierter Cyberangriffe; GdP warnt vor Radikalisierung von Corona-Gegnern
SNA präsentiert ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Taliban wollen bei UN-Generaldebatte sprechen

Die militant-islamistischen Taliban wollen nach ihrer Eroberung Afghanistans bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung sprechen. Die Vereinten Nationen haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einen Brief von Taliban-Außenminister Amir Chan Motaki erhalten. Darin erbittet das Außenministerium des Islamischen Emirats von Afghanistan die Teilnahme an der 76. Generaldebatte. In dem Schreiben argumentieren die Taliban, dass der geflohene Präsident Ashraf Ghani gestürzt sei und andere Länder ihn nicht mehr als Staatsoberhaupt anerkannten.

Erdbeben in Australien

Der Bundesstaat Victoria an Australiens Ostküste ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Beben der Stärke 6,0 habe sich am Morgen (Ortszeit) in Mansfield etwa 200 Kilometer nordöstlich der Millionenstadt Melbourne ereignet, teilte der Notdienst der Region mit. Medienberichten zufolge rannten zahlreiche Menschen in der zweitgrößten australischen Stadt auf die Straßen. Auf Bildern vom Einkaufsviertel rund um die Chapel Street waren zahlreiche Trümmerteile auf den Straßen zu sehen. Bei den Rettungsdiensten gingen ununterbrochen Hilferufe ein. Das Beben war noch hunderte Kilometer weiter zu spüren.

Festnahme nach Großeinsatz auf der A 9

Nach einer mutmaßlichen Geiselnahme in einem Reisebus hat die Polizei auf der Autobahn 9 zwischen Hilpoltstein und Greding in Bayern einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 30-Jährige soll Morddrohungen ausgestoßen haben. Er war längere Zeit mit drei Busfahrern allein im Fahrzeug. Gegen 21.30 Uhr habe es einen Zugriff der Polizei gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Ob es sich tatsächlich um eine Geiselnahme handelte, wie anfangs angenommen worden war, konnte die Polizei am Morgen noch immer nicht sagen. Der Täter habe behauptet, eine Waffe zu haben.
Polizei in Bayern (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
Mutmaßlich bewaffneter Fahrgast in Reisebus auf der A9 – Täter bei Großeinsatz festgenommen

Ermittlungen gegen Menschenschmuggler

Ermittler in Panama und Costa Rica haben bei einem gemeinsamen Einsatz 45 mutmaßliche Menschenschmuggler festgenommen. Diese seien Teil eines Netzwerks gewesen, das Migranten auf dem Weg Richtung USA vom Süden Panamas durch Costa Rica nach Nicaragua brachte, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen hätten ein Jahr gedauert und zur Festnahme von 24 Verdächtigen in Costa Rica und 21 in Panama geführt.

Steigende Zahl automatisierter Cyberangriffe

Kriminelle Hacker setzen nach einer neuen Datenanalyse bei Cyberangriffen immer häufiger auf automatisierte Massenattacken. Seltener werden dagegen gezielte Angriffe, bei denen Hacker noch persönlich am Computer sitzen, heißt es im neuen Cybercrime Report des britischen Unternehmens Lexisnexis. Demnach haben zwischen Januar und Juni automatisierte Angriffe mit Hilfe von Bot-Netzwerken weltweit um 41 Prozent auf geschätzte 1,2 Milliarden Einzelfälle zugenommen, etwa die Hälfte davon traf demnach Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen. Mit Bot-Attacken sind Angriffe von ferngesteuerten vernetzten Rechnern gemeint. Bösartige Botnets werden meist genutzt, um Spam zu versenden oder Nutzerdaten zu stehlen.

GdP warnt vor Radikalisierung von Corona-Gegnern

Nach dem gewaltsamen Tod eines 20-jährigen Mannes in Idar-Oberstein warnt die Polizeigewerkschaft GdP vor einer Radikalisierung von Gegnern der Corona-Politik. GdP-Vize Radek sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, man nehme entsprechende Tendenzen bereits seit vergangenem Jahr wahr. Die schwere Straftat vom vergangenen Wochenende sei jedoch bislang ein Einzelfall. Der Mitarbeiter einer Tankstelle war offenbar von einem Kunden erschossen worden, nachdem er diesen auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала