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Vorfall mit Bus auf A9: Polizei schließt Geiselnahme aus

CC BY-SA 2.0 / René Mentschke / Symbolfoto - Polizei im EinsatzPolizeieinsatz in Deutschland (Symbolbild)
Polizeieinsatz in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.09.2021
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Der gestrige Vorfall mit zwei Verletzten in einem Bus auf der Autobahn 9 war laut Ermittlern keine Geiselnahme. Die Polizei konnte nach eigenen Angaben keine Hinweise entdecken, welche auf eine Geiselnahme schließen ließen.
Bei einem Großeinsatz auf der Straße zwischen Hilpoltstein und Greding hatten die Sicherheitskräfte am Dienstagabend einen 30-Jährigen festgenommen, der in einem Reisebus zwei Fahrgäste verletzt haben soll. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Zunächst war unklar, ob der Mann bewaffnet war.
In dem Bus fanden die Beamten keine Waffe vor, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte.Die mutmaßlichen Geiseln hätten zudem angegeben, sich freiwillig mit dem Tatverdächtigen in dem Fahrzeug aufgehalten zu haben.
„Somit ergaben sich bislang keine Hinweise, welche auf eine Geiselnahme schließen lassen würden.“
Die Polizei hatte am Dienstagnachmittag einen Notruf erhalten, wonach es in einem Reisebus zu einem heftigen Streit und einer möglichen Bedrohungslage gekommen sei. In dem Bus, der nach Belgrad unterwegs war, befanden sich laut Polizei elf Fahrgäste und drei Fahrer, alle serbische Staatsbürger.
Polizei in Bayern (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
Mutmaßlich bewaffneter Fahrgast in Reisebus auf der A9 – Täter bei Großeinsatz festgenommen
Der Bus hielt im Weiterverlauf an einem Standstreifen an, wonach alle Reisegäste bis auf drei Busfahrer und einen Mann ausgestiegen waren. Die Autobahn wurde in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Ein alarmiertes Spezialeinsatzkommando konnte erst nach Stunden den Verdächtigen festnehmen. Dieser habe sich widerstandslos ergeben.
„Nachdem der Tatverdächtige ersten Zeugenaussagen zufolge möglicherweise bewaffnet gewesen sein soll, musste zunächst von einer Bedrohungslage ausgegangen werden“, hieß es.
Nach bisherigem Ermittlungsstand soll der 30-Jährige während der Busfahrt einen vor ihm sitzenden Fahrgast attackiert und verletzt haben. Einer weiteren Frau soll der Mann in das Gesicht geschlagen haben. Dabei soll der 30-Jährige auch lautstark Todesdrohungen geäußert haben.
Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Mann wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Er soll noch im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
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