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Scholz: Migration hat „wesentlichen Beitrag“ zum deutschen Wohlstand geleistet

© REUTERS / Michele TantussiWahlkampfplakate der SPD und CDU
Wahlkampfplakate der SPD und CDU - SNA, 1920, 22.09.2021
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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat am Mittwoch von einem „wesentlichen Beitrag“ der Migration zum deutschen Wohlstand gesprochen.
Scholz hat Deutschlands jahrzehntelange Einwanderungsgeschichte als „etwas Bemerkenswertes“ bezeichnet. In einem Bürgerzentrum im Multikulti-Viertel Köln-Ehrenfeld sagte er am Mittwoch, Deutschland habe in den vergangenen Jahrzehnten sogar mehr Einwanderung erlebt als die USA und Kanada. Man habe sich aber lange geweigert, diese Realität anzuerkennen, so Scholz.
Für ihn ist „ein großes Glück“ zu hören, dass viele Menschen Deutschland für „ein gutes Land, um dort zu leben“ halten. Man solle außerdem als Tatsache akzeptieren, dass Migration einen „wesentlichen Beitrag“ zum deutschen Wohlstand geleistet habe und dass die Deutschen davon profitierten, so Scholz. Obwohl „alles nie problemfrei ist“, müsse man auch immer solch einen Blick behalten.
Ausländer in Deutschland

Zum Ende des Jahres 2020 lebten in Deutschland 11.432.460 Ausländer. Das folgt aus den Angaben des Portals Statista. Die Zahl der Ausländer im Land hat sich somit in den letzten zehn Jahren um ungefähr 69 Prozent erhöht. Der Ausländeranteil ist nun auf 12,7 Prozent gestiegen. Allein in der Flüchtlingskrise in den Jahren 2015 und 2016 wuchs die Zahl der in Deutschland gemeldeten Ausländer um fast 1,9 Millionen, hieß es. Seit dem Schließen der Westbalkanroute und dem EU-Türkei-Abkommen vom 18. März 2016 kamen im Monatsdurchschnitt deutlich weniger Asylsuchende nach Deutschland.

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