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Brexit-Versprechen: Johnson unsicher über Handelspakt mit USA

© REUTERS / EVELYN HOCKSTEINDer britische Premierminister Boris Johnson
Der britische Premierminister Boris Johnson - SNA, 1920, 22.09.2021
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Der britische Premierminister Boris Johnson hat ausweichend auf die Frage reagiert, ob ein Handelsabkommen zwischen Großbritannien und den USA in den kommenden drei Jahren zu erreichen ist.
„Ich habe jede Menge Gründe, optimistisch zu sein. Aber die Amerikaner verhandeln sehr hart.“ So beantwortete Boris Johnson die Frage, ob ein Handelsabkommen zwischen Großbritannien und den USA in den kommenden drei Jahren zu erreichen ist, beim Nachrichtensender Sky News am Dienstag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.
Die Freiheit, auf eigene Faust Handelsabkommen zu schließen, war eines der wichtigsten Argumente für den EU-Austritt Großbritanniens. Doch bislang sind Abkommen mit den größten Märkten wie den USA, Indien und China nicht in Sicht.
US-Präsident Joe Biden (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
Rede vor UN-Versammlung: Biden spricht von „neuer Ära“ der Diplomatie
Johnson hatte vor allem auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gehofft, der ein rasches Freihandelsabkommen versprochen hatte. Der aktuelle Präsident Joe Biden ist diesbezüglich aber weit weniger enthusiastisch als sein Vorgänger. Zudem pochen die US-Demokraten darauf, dass der Brexit den Frieden in Nordirland nicht gefährdet. „Wenn das Karfreitagsabkommen ausgehebelt werden sollte, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es einen Handelsvertrag zwischen Großbritannien und den USA geben wird“, sagte die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, vergangene Woche bei einem Besuch in London.
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