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Russische ISS-Raumfahrer testen Europäischen Rototerarm ERA

© AFP 2021 / Russische Raumfahrtbehörde Roskosmos/HANDOUTDer Europäische Roboterarm (ERA) kurz vor dem Anbringen am russischen Mehrzweck-Forschungsmodul "Nauka" (Archiv)
Der Europäische Roboterarm (ERA) kurz vor dem Anbringen am russischen Mehrzweck-Forschungsmodul Nauka (Archiv) - SNA, 1920, 22.09.2021
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Die russischen Raumfahrer an Bord der Internationalen Raumstation ISS haben mit Erprobungen des Europäischen Roboterarms (ERA/European Robotic Arm) begonnen, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Mittwoch mitteilte.
Derzeit haben die Raumfahrer die Steuersysteme des an der Außenhaut des russischen Moduls „Nauka“ (dt.: Wissenschaft) angebrachten Roboterarms aktiviert. Danach werde dessen Software in das Steuersystem der ISS integriert, heißt es auf der Roskosmos-Homepage.

Roboterarm soll im Januar 2022 in Aktion getestet werden

Früheren Meldungen zufolge werden russische Raumfahrer im Januar 2022 den Roboterarm bei einem Außeneinsatz unmittelbar zur Inbetriebnahme vorbereiten und in Aktion testen. Mit dem ERA-Arm solle dann eine Schleusenkammer, ein Wärmestrahlung-Tauscher und ein zusätzlicher Arbeitsplatz vom Modul „Rasswet“ (dt.: Morgenröte) zum „Nauka“-Modul verlegt werden. Dabei sollenauch ESA-Raumfahrer in den freien Weltraum aussteigen, um ihren russischen Kollegen zu helfen.
Der in Europa entwickelte Roboterarm ERA kann diverse Güter, darunter auch Forschungsgeräte, über die Schleusenkammer am „Nauka“-Modul nach außen und zurück bringen sowie an der„Nauka“-Außenhaut umverlagern.
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Derzeit ist an Bord die 65. Expedition im Einsatz: die Russen Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow, die Amerikaner Mark Thomas Vande Hei, Robert Shane Kimbrough und Megan McArthur sowie der Japaner Akihiko Hoshide (Kommandant) und der Franzose Thomas Pesquet.
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