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Destatis vermeldet 2,5 Millionen weniger Behandlungsfälle im Corona-Jahr 2020

© AP Photo / Matthias SchraderIntensivpatient in Mühldorf
Intensivpatient in Mühldorf - SNA, 1920, 22.09.2021
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Die Zahl der stationären Behandlungsfälle und Operationen in den deutschen Krankenhäusern ist im Corona-Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent beziehungsweise fast 2,5 Millionen Fälle gesunken. Das folgt aus einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) am Mittwoch.
Insgesamt seien 16,4 Millionen Patienten in den allgemeinen Krankenhäusern stationär behandelt worden.
„Besonders stark war der Rückgang in der ersten Corona-Welle im April 2020 mit über einem Drittel (Minus 35 Prozent) weniger stationärer Behandlungsfälle als im Vorjahresmonat“, heißt es.
Der Rückgang stationärer Krankenhausbehandlungen sei im Jahr 2020 in fast allen Bereichen zu beobachten. Besonders deutlich seien die Zahlen in medizinischen Fachgebieten gesunken, in denen nicht dringend erforderliche Behandlungen ausgesetzt werden konnten, um Klinikkapazitäten freizuhalten.
Pflegerin, Mühldorf am Inn, Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.09.2021
RKI: Mehr Jüngere als Ältere landen wegen Coronavirus auf Intensivstationen
Am stärksten seien die Rückgänge in der Rheumatologie (Minus 21,5 Prozent), der Hals-, Nasen-Ohren-Heilkunde (Minus 21,2 Prozent) und der Pädiatrie (Minus 20,5 Prozent) registriert worden. Steigende Fallzahlen wiesen lediglich die Fachabteilungen Kardiologie (Plus drei Prozent), Gastroenterologie (Plus 2,6 Prozent) und Geburtshilfe (Plus 0,7 Prozent) auf.
Die Zahl der Operationen sei im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent oder 690.000 Fälle auf 6,4 Millionen zurückgegangen. Mit oder wegen einer Corona-Infektion seien 176.100 Menschen behandelt worden. Ein Drittel (33 Prozent) davon seien über 80-Jährige und ein weiteres Drittel (36 Prozent) 60 bis 80 Jahre alt gewesen.

Zahl der Getöteten und Verletzten bei Autounfällen auf Tiefststand seit Wiedervereinigung

Im August hatte das Statistische Bundesamt vorläufige Ergebnisse zu Straßenverkehrsunfällen im ersten Halbjahr 2021 publik gemacht.
Berlin  - SNA, 1920, 20.08.2021
Zahl der Getöteten und Verletzten bei Autounfällen auf Tiefststand seit Wiedervereinigung – Destatis
Im recherchierten Zeitraum kamen laut der Behörde 1128 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Die Zahl sei um 162 oder 12,6 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2020. Auch die Zahl der Verletzten sei um zehn Prozent auf knapp 134.800 zurückgegangen.
Laut Destatis wurden noch nie seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 von Januar bis Juni weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet oder verletzt.
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