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Für Annäherung an Russland, gegen Petra Pau: CDU-Politiker Czaja will in den Bundestag – Exklusiv

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Seit Wochen warnt CDU/CSU vor einem Linksbündnis. In Berlin ist Rot-Rot-Grün seit Jahren Realität. Im SNA-Interview erklärt der Berliner CDU-Politiker und Gesundheitssenator a.D., Mario Czaja, was damit auf Deutschland zukommen könnte. Außerdem wirbt er für eine Politik der Annäherung und Verständigung gegenüber Russland.
CDU-Politiker Mario Czaja ist für die Berliner kein Unbekannter. Er war von 2011 bis 2016 Senator für Gesundheit und Soziales im Berliner Senat. Seit November 2018 ist er Präsident des Deutschen Roten Kreuzes Berlin (DRK Berlin). Im Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf tritt Czaja gegen die alteingesessene Linke-Spitzenpolitikerin Petra Pau an. Die Vizebundestagspräsidentin hat das Direktmandat seit 2002 fünfmal infolge geholt und tritt dort das sechste Mal an. Pau sei eine harte Nuss, bestättigte Czaja am Dienstag gegenüber SNA News in einem Video-Interview. Dennoch geht der Berliner CDU-Abgeordnete optimistisch in den Wahlkampf.
Er verteidigt die Warnungen seiner Partei vor einem Linksrutsch. Das sei keine „Rote-Socken-Kampagne“, wie es die Medien darstellen, und habe nichts mit der Kampagne des CDU-Politikers Peter Hintze aus den neunziger Jahren zu tun, wo es um die „Frage der Lebensleitung und der SED-Verantwortung“ seitens der Linkspartei gegangen sei, sagte der CDU-Politiker.
Dagegen weise die Union heute auf die Risiken hin, die eine Regierung unter Beteiligung der Linkspartei für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik bedeuten könnte. „Wollen wir die sicherheitspolitischen Partnerschaften ganz grundlegend verändern, wie es die Linken fordern? Wollen wir unseren Etat für die Sicherheitspolitik reduzieren?“, fragt Czaja. Er hingegen schlägt vor, die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu stärken und die EU verteidigungspolitisch unabhängiger von den Vereinigten Staaten zu gestalten.
Gleichzeitig vertritt der Ostberliner eine moderatere Einstellung zur Außenpolitik gegenüber Russland. Die Bundesrepublik benötige eine „Politik der Annäherung und der besseren Verständigung“ zwischen Deutschland und Russland. „Russland ist ein wichtiger Partner für Europa. Russland ist ein Teil Europas. Und wir müssen ein originäres Interesse daran haben, dass wir über eine gute Zusammenarbeit mit Russland verfügen. Und ich würde gerne aus Marzahn-Hellersdorf mit den Kompetenzen der Menschen hier einen Beitrag dazu leisten, dies in einer Regierungsfraktion zu verstärken und zu unterstützen“, betont Czaja.
Außerdem spricht der Gesundheitssenator a.D. mit SNA über die Fehler des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Wahlkampf, über die Corona-Politik der Bundesregierung und blickt auf die Bilanz von Bundeskanzlerin Angela Merkel.
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