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US-Bürgerin steckt sich von Hauskatzen mit seltener Lungenpest an

© CC0 / Alexas_FotosKatze (Symbolbild)
Katze (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
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Bei einer Frau im US-Bundesstaat Wyoming ist Lungenpest diagnostiziert worden, eine seltene Krankheit, die sie sich angeblich von ihren Hauskatzen zugezogen haben soll. Dies teilte die Wyoming Gesundheitsabteilung mit.
Den Gesundheitsbeamten zufolge hätten sie einen seltenen, aber ernsthaften Fall der Lungenpest bei der Frau festgestellt, die im nördlichen Fremont County lebe. Ihre Hauskatzen hätten sie angeblich angesteckt.
Der Fall der Frau sei besonders ungewöhnlich, weil sie sich mit der Lungenpest, der seltensten und schwersten Form der Krankheit infiziert habe. Es sei auch die einzige Form der Krankheit, die sich von Mensch zu Mensch ausbreite, informiert das CDC-Zentrum (Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention -Anm. d. Red.).
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In den Vereinigten Staaten treten dem Zentrum zufolge jedes Jahr im Durchschnitt etwa sieben Pest-Fälle auf. Die Krankheit werde am häufigsten in den US-Bundesstaaten New Mexico, Arizona und Colorado registriert. Der Fall der Frau sei der siebte Pest-Fall bei Menschen seit 1978 und der erste gemeldete Fall im Bundesstaat Wyoming seit 2008.
Katzen sind laut CDC „sehr anfällig“ für die Pest und sind eine bekannte Infektionsquelle für Menschen. Menschen können sich bei einem engen Kontakt mit Katzen durch das Einatmen von kleinen Tröpfchen infizieren.
Die Pest ist eine hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Yersinia pestis hervorgerufen wird. Diese Erkrankung kann in verschiedenen Formen auftreten, unter anderem als Beulenpest und als Lungenpest.
Die Pest hatte als der sogenannte „Schwarze Tod“ im 14. Jahrhundert zu einer der verheerendsten Pandemien in der Menschheitsgeschichte geführt. Heute kommt sie noch in einigen Gebieten Afrikas, Asiens und Amerikas vor.
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