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Kanzler Kurz: „Wenn Einschränkungen, dann für Ungeimpfte“

© REUTERS / STEPHANE MAHEImpfung (Symbolbild)
Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
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Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich gegenüber dem Nachrichtenportal „Heute“ über die Möglichkeit eines neuen Corona-Lockdowns in der Alpenrepublik geäußert.
Derzeit stelle sich die Frage von Verschärfungen nicht, sagte Kurz in dem am Dienstag veröffentlichten Interview. Sollte im Laufe der vierten Welle aber die Notwendigkeit auftreten, nochmals Einschränkungen vorzunehmen, dann müsse das getan werden. Damit soll eine Überlastung der Intensivstationen verhindert werden.
Der Kanzler versicherte aber, dass die Einschränkungen nicht mehr jene Personen treffen würden, die sich gegen das Coronavirus hätten immunisieren lassen. Die seien bereits geschützt.
„Wenn es Einschränkungen braucht, dann für Ungeimpfte, um sie zu schützen“, zitiert das Portal den ÖVP-Politiker.
Ihm wäre es am liebsten, dass Österreich den Weg gehen könnte, der in Dänemark gelungen sei – „eine hohe Durchimpfungsrate und dann auch ein Ende der Einschränkungen und Maßnahmen“. Man solle „durchaus dankbar“ sein für die Möglichkeit, dass sich in Österreich jeder, der sich impfen lassen möchte, auch impfen lassen könne. Das sei in weiten Teilen der Welt ein Traum, aber nicht die Realität.
„Das Virus wird nicht verschwinden. Wir haben zwar die Möglichkeit, uns durch die Impfung zu schützen, aber das Virus wird bleiben. Es wird in ein paar Monaten noch da sein, in einem Jahr und in drei Jahren.“
Jeder, der nicht geimpft sei, werde sich früher oder später anstecken, warnte der österreichische Regierungschef. Das könne zu sehr schweren Verläufen führen.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro - SNA, 1920, 21.09.2021
Brasiliens Präsident muss in New York wegen fehlender Impfung auf Bürgersteig speisen – Foto
In Österreich haben nach Behördenangaben 5,6 Millionen Menschen (63,47 Prozent der Gesamtbevölkerung) zum Stand am Dienstag mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten, davon haben 5,3 Millionen Menschen (knapp 60 Prozent) einen vollständigen Impfschutz.
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