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Liberale siegen in Kanada, Biden will im U-Boot-Streit Telefonat mit Macron, Prozess gegen R. Kelly

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 21.09.2021
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Zahl der Ausreisewilligen Ortskräfte in Afghanistan weiter unklar; Trudeaus Liberale gewinnen Wahl; Marburger Bund kritisiert Gassen wegen Freedom Day; U-Boot-Streit mit Frankreich; Negativen Corona-Test in positiven umgewandelt: Bußgeld; Prozess gegen R. Kelly
SNA präsentiert ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Zahl der Ausreisewilligen Ortskräfte in Afghanistan weiter unklar

Gut drei Wochen nach dem Ende der Evakuierungsaktion der Bundeswehr in Afghanistan hat die Bundesregierung keine genauen Erkenntnisse darüber, wie viele ihrer ehemaligen afghanischen Mitarbeiter das Land noch verlassen wollen. Die genaue Zahl werde derzeit von der Bundesregierung eruiert, heißt es in einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin weist die Bundesregierung auch erneut Vorwürfe zurück, sie habe die Evakuierung der Ortskräfte verschleppt. Die Bundesregierung war stets von dem Ziel getragen, ihrer besonderen Verantwortung gegenüber den Ortskräften zu jedem Zeitpunkt nachzukommen.
 - SNA
100 Beiträge
Afghanistan
7 Oktober, 15:04

Trudeaus Liberale gewinnen Wahl

Die liberale Partei von Ministerpräsident Justin Trudeau hat nach ersten Ergebnissen die vorgezogene Parlamentswahl in Kanada gewonnen - ist aber deutlich hinter dem Ziel einer absoluten Mehrheit zurückgeblieben. Die Regierungspartei errang nach Prognosen des öffentlichen Senders CBC bei der Abstimmung am Montag etwa 156 Mandate und ließ die Konservativen von Kontrahent Erin O’Toole mit ungefähr 122 Sitzen hinter sich. Im flächenmäßig zweitgrößten Land der Erde ändert sich damit gegenüber den Wahlen von 2019 kaum etwas - für eine Absolute Mehrheit wären 170 Mandate notwendig gewesen. Trudeau ist damit auch künftig auf die Hilfe anderer Parteien angewiesen.

Marburger Bund kritisiert Gassen wegen Freedom Day

Die Vorsitzende des Marburger Bunds, Susanne Johna, weist den Vorschlag des Chefs der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, nach einem sogenannten „Freedom Day“ zurück. Sie sagte dem RND, sie finde es nicht kollegial, eine wachsende Belastung von Kliniken durch mehr Covid-19-Patienten einfach zu ignorieren, weil man – Zitat – „das Maskentragen leid“ sei. Vielmehr sei immer noch die Impfquote viel zu niedrig, um beispielsweise Maßnahmen wie die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Innenräumen aufzuheben. Gassen hatte die Aufhebung aller Corona-Auflagen zu einem Stichtag Ende Oktober gefordert und auf Großbritannien verwiesen.

Biden will im U-Boot-Streit Telefonat mit Macron

Die US-Regierung bemüht sich angesichts des diplomatischen Streits mit Frankreich um eine Beschwichtigung der Partner in Paris. US-Präsident Joe Biden habe um ein Telefonat mit Präsident Emmanuel Macron gebeten, sagte ein hochrangiger Beamter der US-Regierung. Frankreich hatte sich wegen eines geplatzten, milliardenschweren U-Boot-Geschäfts mit Australien empört über die neue Sicherheitspartnerschaft zwischen den USA, Großbritannien und Australien gezeigt. Die Regierung in Paris beorderte deshalb seine Botschafter aus den USA und Australien zu Beratungen nach Hause.

Negativen Corona-Test in positiven umgewandelt: Bußgeld

In Vietnam hat ein Mann einen negativen Corona-Test in einen positiven verwandelt - und muss nun wegen Verbreitung falscher Informationen 7,5 Millionen Vietnamesische Dong (280 Euro) Strafe zahlen. Ziel der unerlaubten Aktion: Der 41-Jährige aus der Provinz Dak Nong wollte die Arbeit schwänzen, wie die örtliche Zeitung VnExpress heute unter Berufung auf die lokale Polizei berichtete.

Prozess gegen R. Kelly

Nach rund 5 Wochen mit 45 Zeugenaussagen hat die Staatsanwaltschaft vor Gericht in New York ihr Plädoyer gegen den früheren Pop-Superstar R. Kelly abgeschlossen. Im Anschluss nahmen die vier Verteidiger des Musikers ihre Plädoyers auf. Dabei kündigten sie US-Medienberichten zufolge an, rund sechs Zeugen vorladen zu wollen. Eine Aussage von Kelly selbst war zunächst nicht geplant. Dem „I Believe I Can Fly“-Sänger werden unter anderem sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung vorgeworfen.
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