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Österreicher amüsiert: FPÖ-Chef Kickl klagt gegen Äußerung, er sei geimpft

© REUTERS / LEONHARD FOEGERDer Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) Herbert Kickl nimmt am 9. September 2021 in Wien an einer Pressekonferenz im Rahmen der anhaltenden Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) teil.
Der Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) Herbert Kickl nimmt am 9. September 2021 in Wien an einer Pressekonferenz im Rahmen der anhaltenden Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) teil.  - SNA, 1920, 21.09.2021
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Der ehemalige österreichische Innenminister, nun Chef der FPÖ, Herbert Kickl geht vor Gericht. Grund und Gegner ist die Behauptung des PR-Mannes und Verlegers Wolfgang Rosam, er sei bereits gegen das Coronavirus geimpft.
Rosam hatte zuvor in einer OE24-Sendung von Gerüchten gesprochen, Kickl habe sich heimlich impfen lassen – obwohl er öffentlich gegen die Impfung als „Experiment“ wettert. Nun hat Kickl rechtliche Schritte eingeleitet: er sehe durch Rosams Äußerung seine „politische Glaubwürdigkeit durch Fake-Vermutungen und deren Wiedergabe“ untergraben. Kickl lasse sich das nicht gefallen. „Ob sich jemand gegen Corona impfen lässt oder nicht, muss seine freie Entscheidung sein. Das ist der freiheitliche Zugang. Ich bin nicht geimpft“, sagte der FPÖ-Politiker dazu in einer Aussendung.
So hat Kickl nach eigenen Angaben eine Unterlassungsklage gegen Rosam beim Handelsgericht Wien einbringen lassen. Laut seinem Medienanwalt Christoph Völk ist Rosams Aussage „ehrenbeleidigend und kreditschädigend, auch Verdächtigungen sind tatbildlich“.
„Kickl klagt gegen die Behauptung, er sei vernünftig, verantwortungsbewusst und solidarisch“, amüsiert sich ein Twitter-Nutzer.
„Ist Kickl heimlich geimpft? Gegen solche Vorwürfe muss er natürlich rechtlich vorgehen“, scherzte ein anderer Nutzer. „Sonst behauptet am Ende noch jemand, er setze sich für ein friedliches Zusammenleben im Land ein, für soziale Fairness oder die Umwelt. Fakten verteidigen – so wichtig!“
„Welche Ehre, Kickl klagt mich!“, reagierte der Angeklagte auf Twitter. „Ich sagte im TV, dass es das Gerücht gäbe, er wäre bereits geimpft und, wenn das tatsächlich so wäre, er zurücktreten müsste. Der Austeiler der Nation wird dünnhäutig. Gut so. Dann befasst sich ein Gericht mit seiner unfassbaren Haltung zur Impfung“.
Stattdessen hatte Kickl Vitaminpräparate oder viel Bewegung an der frischen Luft im Kampf gegen das Coronavirus empfohlen. Das Interessante an dem Fall: die anderen FPÖ-Funktionäre sind laut der „Kronen Zeitung“ weniger impfskeptisch als ihr Chef. Demnach haben sich der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, alle FPÖ-Landtagsabgeordneten im Rathaus, der Europaabgeordnete Harald Vilimsky, Ex-Staatssekretär Hubert Fuchs sowie Nationalratskollege Martin Graf offenbar gegen das Coronavirus impfen lassen.
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