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Ikea-Beschäftigte streiken in Deutschland nach Verdi-Aufruf

© SNA / Jewgenij Odinokow / Zur BilddatenbankEine Ikea-Mitarbeiterin (Archiv)
Eine Ikea-Mitarbeiterin (Archiv) - SNA, 1920, 21.09.2021
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Ikea-Mitarbeiter in mehreren deutschen Bundesländern sind am Dienstag einem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt. Nach dessen Angaben waren Ikea-Möbelhäuser im Norden der Schwerpunkt der Aktion.
Die Kundgebungen finden der Gewerkschaft zufolge vor dem Hintergrund der laufenden Tarifauseinandersetzung im Einzelhandel statt. Der Möbelriese ist laut einer Verdi-Mitteilung eines der bundesweit führenden Unternehmen im Handelsverband Deutschland (HDE) und Mitglied der Tarifkommission Einzelhandel in Niedersachsen.
Das Unternehmen beteilige sich an der „bundesweiten Blockadehaltung der Einzelhandelsunternehmen“, erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Sabine Gatz dem Statement zufolge. Den Beschäftigten fehle immer noch eine angemessene Entgelterhöhung und Wertschätzung für ihre gute Arbeit.
Verdi fordert für die Einzelhandelsbeschäftigten unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent plus 45 Euro pro Monat für alle Beschäftigten, 100 Euro mehr Ausbildungsvergütung sowie ein Mindesteinkommen von 12,50 Euro pro Stunde bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
„Einen schon vereinbarten Verhandlungstermin hat die Unternehmensleitung allerdings abgesagt und verweigert Gespräche“, so Maren Ulbrich, zuständige Gewerkschaftssekretärin, in einer Mitteilung.
Darüber hinaus werde ein Tarifvertrag gefordert, der die rasante digitale Transformation des Unternehmens im Sinne der Beschäftigten regle.
Von dem Streik werden den Informationen zufolge die Ikea-Standorte Großburgwedel, Hannover Expo-Park, Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen sowie Bremerhaven betroffen. Einrichtungshäuser in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordrhein-Westfalen sollen sich ebenfalls beteiligt haben.
Die Möbelhäuser seien durch den Warnstreik nicht lahmgelegt worden, sagte Gatz laut der Deutschen Presse-Agentur. Es sei aber gelungen, die internen Abläufe zu stören. An einer Kundgebung in Großburgwedel bei Hannover beteiligten sich nach DPA-Angaben etwa 100 Streikende.
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