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Grünen-Chef Habeck kritisiert: „SPD ist ein Problem-Bär“

CC BY-SA 2.0 / Heinrich-Böll-Stiftung / Wikimedia CommonsDer Grünen-Vorsitzende Robert Habeck (Archivbild)
Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck (Archivbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
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Grünen-Chef Robert Habeck nimmt kurz vor der Bundestagswahl die SPD ins Visier. Trotz einer „gemeinsamen politischen Nähe“ zu den Sozialdemokraten würde diese Partei zu wenig für den Klimaschutz tun, sagte er. Dennoch bahnt sich laut Beobachtern und Umfragen eine mögliche neue rot-grüne Bundesregierung an.
Robert Habeck, der Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, bezeichnete in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ am Dienstag die SPD als „Problembären“ in Sachen Klimaschutz.
Der Co-Chef der Grünen betonte zwar Gemeinsamkeiten mit der SPD, sagte jedoch auch:

„Es gibt eine politische Nähe aus der Geschichte heraus. Aber die SPD war auch häufig Problembär, bei all den politischen Diskussionen für die Zukunft und gerade beim Klimaschutz.“

Verhandlungen und Gespräche werde es nach der Bundestagswahl deshalb auch mit anderen Parteien geben, kündigte er an. Ziel sei es, möglichst viele Inhalte der Grünen umzusetzen.
Diese Aussage wirkt etwas überraschend. Wenige Tage vor der Bundestagswahl sehen doch einige politische Beobachter bereits eine Koalition zwischen SPD und Grünen als gesichert an, sollten beide Parteien recht gut abschneiden. Aktuelle Umfragen sehen die Partei von Kanzlerkandidat Olaf Scholz weiterhin vorne und die Grünen auf dem dritten Platz. Die Union aus CDU/CSU muss demnach weiterhin um das Kanzleramt bangen.
Gleichzeitig wissen die Grünen auch, sagte Habeck in dem Interview, was von der Union zu halten sei. „Wir reden mit allen und da, wo wir am meisten grüne Inhalte – und das ist eben am meisten Klimaschutz – umsetzen werden, da werden wir dann in die Regierung gehen.“
Olaf Scholz (SPD), Annalena Baerbock (Grüne) und Unionskandidat Armin Laschet - SNA, 1920, 20.09.2021
TV-Triell: Vorprogrammierter Sieger und vorhersehbare Koalition
Beim letzten „Triell“ im deutschen Fernsehen hatte SPD-Kandidat Scholz gegenüber der grünen Spitzenkandidatin Annalena Baerbock geäußert, er mache „keinen Hehl“ daraus, nach einer erfolgreichen Wahl mit den Grünen in ein gemeinsames Regierungsbündnis gehen zu wollen.
Eine rot-grüne Bundesregierung amtierte bereits zwischen 1998 und 2005 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder von der SPD.
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