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Geplatzter U-Boot-Deal: EU-Außenminister zeigen Solidarität mit Frankreich – Borrell

© SNA / Pressedienst der EU-Vertretung in Russland / Zur BilddatenbankEU-Außenbeauftragter Josep Borrell in Moskau, 5. Februar 2021
EU-Außenbeauftragter Josep Borrell in Moskau, 5. Februar 2021 - SNA, 1920, 21.09.2021
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Die Außenminister der EU-Länder haben laut dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell ihre Solidarität mit Frankreich in Bezug auf die Auflösung des U-Boot-Vertrags gezeigt.
„Die EU-Außenminister zeigten klare Solidarität mit Frankreich“, so Borrell vor Journalisten.
„Diese Ankündigung widersprach Aufrufen zu einer stärkeren Kooperation mit der Europäischen Union im Indopazifik“, fügte er nach dem Treffen mit den EU-Ministern am Rande des Uno-Treffens hinzu.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete zuvor in einem Interview mit dem TV-Sender CNN das Vorgehen gegenüber Frankreich im Streit um den geplatzten U-Boot-Deal als „nicht akzeptabel“. Sie sagte dabei, dass es viele offene Fragen gebe, die beantwortet werden müssten.
Paris, Frankreich - SNA, 1920, 20.09.2021
Frankreich gegen Verhandlungen über freien Handel zwischen EU und Australien
Am vergangenen Mittwoch hatten die USA, Großbritannien und Australien die Bildung des trilateralen Sicherheitspaktes AUKUS angekündigt. Eine der ersten Initiativen im Rahmen dieses Bündnisses soll die Lieferung von acht Atom-U-Booten an Australien sein.
Letzteres kündigte daraufhin ein Abkommen mit Frankreich über die Lieferung von zwölf U-Booten mit konventionellem Antrieb auf. Das Abkommen im Wert von 56 Milliarden Euro, das oft als „Vertrag des Jahrhunderts“ bezeichnet wurde, sah die Herstellung von zwölf U-Booten der „Barrakuda“-Klasse vor.
Wegen des Streits um das geplatzte Geschäft hat Frankreich seine Botschafter aus den USA und Australien zu Konsultationen zurückgerufen. Am Freitagabend teilte Außenminister Jean-Yves Le Drian in Paris mit, dass dieser außergewöhnliche Schritt auf Wunsch von Präsident Emmanuel Macron unternommen worden sei.
Le Drian bezeichnete die Kündigung des U-Boot-Deals durch Australien als einen „Stoß in den Rücken“ und warf Canberra vor, das Vertrauen Frankreichs missbraucht zu haben.
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