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Trotz Herbst, schwacher Impf-Quote und Drosten-Warnung: Corona-Inzidenz sinkt laut RKI bundesweit

© CC0 / Gadini / PixabayThermometer (Symbolbild)
Thermometer (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
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Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neu-Infektionen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 geht deutschlandweit weiter runter. Das meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag. Allerdings gibt es Berichte aus Bayern, wonach sich dort das Virus bei Schülern und Kindern aktuell vermehrt ausbreitet.
Noch vor wenigen Wochen hatte Christian Drosten, der Chef-Virologe der Charité, angesichts einer relativ schwachen Impf-Quote in Deutschland gewarnt: „So können wir nicht in den Herbst gehen.“ Doch nun widersprechen aktuelle Zahlen dieser Einschätzung, bis auf wenige regionale Ausnahmen.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Dienstag neueste Daten zum Coronavirus. Diesen Angaben zufolge ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen „weiter zurückgegangen.“ Das berichtete der „Deutschlandfunk“ am Dienstag.
Corona-Impfung (Coronavirus)  - SNA, 1920, 12.05.2021
Drosten: Ablehnung von Corona-Impfung ist Entscheidung für Infektion
„Wie das RKI mitteilte, sank der Wert auf 68,5 – nach (am Montag) 71,0 und 81,1 vor einer Woche. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI 4664 weitere Ansteckungen. Das sind 1661 weniger als am vergangenen Dienstag. 81 weitere Todesfälle wurden in Zusammenhang mit einer Infektion registriert.“
Die sogenannte Hospitalisierungsrate, also die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten siebe Tage, lag zuletzt bei 1,65. Auch dies sei ein relativ geringer Wert.
Skigebiet „Silvretta Arena“ in Ischgl (2017) - SNA, 1920, 17.09.2021
Österreich
Erster Prozess um Corona-Ansteckungen im Skiort Ischgl
Im Gegensatz dazu berichten bayerische Medien über einen „deutlichen Anstieg der Inzidenzen bei Schülern“ an dortigen Bildungseinrichtungen.

„Die regelmäßigen Corona-Tests an Bayerns Schulen haben einen deutlichen Anstieg der Inzidenzen bei Kindern gezeigt. Das geht aus Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit hervor. Demnach kletterte die Zahl der Neuinfektionen bei den sechs- bis elfjährigen auf 191, bei den 12- bis 15-Jährigen sogar auf 202. In der Gesamtbevölkerung dagegen sank die Inzidenz während der ersten Schulwoche.“

Das meldete der Radiosender „Bayern 2 Nachrichten“. Eine Woche nach Beginn des neuen Schuljahres wolle die Münchner Landesregierung am Dienstag eine erste Zwischenbilanz ziehen. Im Zentrum stehe dabei die Frage, wie die Ausweitung der bisherigen Test-Strategie an Schulen funktioniert habe.
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