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Rede vor UN-Versammlung: Biden spricht von „neuer Ära“ der Diplomatie

© AP Photo / Evan VucciUS-Präsident Joe Biden (Symbolbild)
US-Präsident Joe Biden (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
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US-Präsident Joe Biden hat am Dienstag seine erste Ansprache vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen gehalten. Dabei hat er Themen wie Afghanistan, moderne Diplomatie und China erörtert.
So eröffne Washington nach seinem Rückzug aus Afghanistan „eine neue Ära unerbittlicher Diplomatie“.
„Wir haben den 20 Jahre langen Konflikt in Afghanistan beendet, und indem wir diese Zeit des unerbittlichen Krieges beenden, eröffnen wir eine neue Ära der unerbittlichen Diplomatie, indem wir die Kraft unserer Entwicklungshilfe nutzen, um in neue Wege zu investieren, um Menschen auf der ganzen Welt aufzurichten, die Demokratie zu erneuern und zu verteidigen“, sagte Biden.
Der US-Präsident bezeichnete dabei die militärische Macht als „Instrument der letzten Instanz“ und schlug vor, dass jede Mission, an der das US-Militär in Zukunft beteiligt sei, „klar und erreichbar sein müsse, mit der Einverständniserklärung des amerikanischen Volkes und wann immer möglich in Partnerschaft mit unseren Verbündeten durchgeführt werden müsse“.
„Heute können viele unserer größten Bedenken weder mit Waffengewalt gelöst noch angegangen werden“, fügte Biden hinzu.
Des weiteren wolle Washington weiterhin die „vollständige Denuklearisierung“ der koreanischen Halbinsel anstreben. Zudem sei das Land „bereit, zur vollständigen Einhaltung des iranischen Atomabkommens zurückzukehren, wenn der Iran dasselbe tue“.
Biden betonte auch, dass seine Regierung „in internationalen Foren, insbesondere in den Vereinten Nationen“ wieder am Tisch sei, um globale „gemeinsame Herausforderungen“ anzugehen, und zitierte das Wiederengagement der USA mit der NATO, der Europäischen Union, der ASEAN, der Quad-Allianz und der Weltgesundheitsorganisation.
Präsident Biden versprach abschließend, dass die USA ihren Teil zur Bewältigung der Klimakrise, der Corona-Pandemie sowie der Terrorismusbekämpfung beitragen würden.

USA wollen keinen Kalten Krieg mit China

„Wir suchen nicht – ich sage es noch einmal – wir suchen keinen neuen Kalten Krieg“, betonte Biden und ging auf die jüngste Kritik des UN-Chefs Antonio Guterres ein, der die Vereinigten Staaten aufgefordert hatte, ihre „völlig dysfunktionalen“ Beziehungen zu Peking zu reparieren, bevor es zu einem Kalten Krieg komme, der noch gefährlicher sei als der letzte.
Die UNGA als wichtigstes politisches Gremium der UNO eröffnete ihre Sitzung letzte Woche. Sie wird bis zum 28. September dauern. Es sind Vertreter aus 193 Mitgliedsstaaten präsent.
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